• Am Christtag in höchster Reinheit zu den Neujungfrauen

    Heute wirds klerikal. Den Herrn im Hintergrund mit Kreuz kennen wir, den Vladimir vom Kreml. Wenn der Zar in höchste Reinheit haben wollte, dann ist er dieser Straße gefolgt.

    Engels ist er nicht begegnet. Der schaut mit strengen Blick auf die mit Oligarchengeld errichtete Christ-Erlöser Kirche. Da die bis heut nicht eingestürzt sieht man, es ist ein Gott des Kapitals.

    Stalin, bedeutender Architekt der 30er Jahre, wollte hier einen dezenten 400m hohen Sowjetturm hinstellen lassen, daher wurde die Vorgängerkirche gesprengt und das Fundament ausgehoben. Der 2. Weltkrieg bremste das doch sehr gewagte Unternehmen. Damit blieb nur das Fundament, daraufhin nützte man dies als Schwimmbecken. Gute Idee von Chruschtschow, der ja quasi der Nachlassverwalter von Stalin wurde und das alle aufräumen durfte. Jedefalls gibts jetzt wieder genug Geld für solche Kirchenprojekte. Aber es bräuchte mehr Schwimmbecken, hat schon mal ein Schwimmer irgendwelche Radikale zum Krieg getrieben. Eben, mehr Schwimmbecken, weniger Kirchen.

    Erhalten blieb aber auch die Straße, die nicht verbreitert wurde und die alten Palais des Adels, wo Puschkin und Co. getanzt haben stehen noch und werden neben Botschaften auch bewohnt.

    Oder wird für die eine oder andere Oligarchennichten – bzw -neffen neu renoviert, damit die auch angemessen leben.

    Neben der Akademie der Wissenschaft sind auch Ateliers von Galerien von Künstlern untergebracht.

    Ein altes Kloster für das es in der Sowjetunion keine Verwendung gab, wurde wieder aufgebaut.

    Das Viertel war auch beliebt bei den diversen russischen Künstlern, Puschkin, Tolstoi haben auch gelebt, hier das kleine Häuschen des Schriftstellers Turgenjew.

    Das tägliche Bild des Moskauer Verkehrs, der Gartenring, ehemaliger Schutzwall gegen Tartaren und anderen verhaltensauffällige Nachbarn, teilt die Vierteln. Vor dem Wall lebte das Proletariat, im Viertel Charmowniki die Weber.

    Die St. Nikolai Kirche der Weber, damit der Zar auf der Reise zur Einkehr kurz seinen Chef anrufen konnte. Die Weber duften sogar ihre Gottesdienste in der Stalinzeit durchführen. Stalin scheint „Die schlesischen Weber“ gelesen zu haben und wollte nicht, daß sie das Leichentuch der UdSSR samt dreifachen Fluch weben. Als Dank dafür steht aber schon eine Ikone der letzten Zarenfamilie als Heilige im Inneren. Sagt alles aus über die Orthodoxe Kirche und ihre politische Gesinnung. weil ja alles so toll war unter dem Zaren.

    Mitten im Wohnviertel, die Textilfabrik „Krasnja Rosa“. „Rote Rosa“ benannt nach Rosa Luxemburg. Im 2. Weltkrieg produzierte man hier die Fallschirme für die Rote Armee.

    Vorbei an diversen alten Bauten gehts weiter bis zum Ziel, man beachte auf Bild 2 die gute Bausubstanz der Balkone im Gemeindebau. Aber Hauptsache alte Klöster werden wieder aufgebaut.

    Ziel des Zarens und auch meins: Das Kloster der Neujungfrauen. Weltkulturerbe heute. Dieses Kloster, traditionell verbunden mit der Herrscherfamilie, war das größte und reichste alle Frauenkloster mit dem Besitze von über 30 Dörfern und 15.000 Leibeigene als Bauern, Mägde und Knechte.

    Die hohen Mauern und Türmen waren nicht nur Schutz gegen diverse Hitzköpfe der Nachbarschaft, es lag ja 4km außerhalb der Kremlmauern. Das Kloster wurde auch oft als Aufbewahrungsort für diverse Schwestern und Ex-Ehefrauen des einen oder anderen Zaren. Die Halbschwester von Peter dem Großen, die meinte, mit den Strelitzen sich den Thron zurückzueroberen, scherte man hier den Schädel und durfte ihre Lebenszeit im Gebet und Dankbarkei an Gott verbringen. Den Strelitzen haute man die Schädel ab.

    Die Mauern halfen gegen die Truppen Napoleons jedenfalls nicht, die plünderten das Kloster und hatte sich ihren Spaß mit den Nonnen und mit Jungfräulichkeit war es auch vorbei. Derzeit jedenfalls geschlossen wegen Umbauarbeiten.

    Davor liegt jedenfalls der Prominentenfriedhof, links das Grab vo Jelzin, überraschend ohne Wodkaflasche.

    Ganz im letzten Eck, von Breschnew von der Kreml-Mauer entfernt, das Grab vom Bademeister des Megaschwimmbads „Erlöser“, Nikita Chruschtschow. Der ja auch ob seiner ukrainischen Abstammung die Krim der Ukrainischen SSR vermachte, bis heute ein ungelöstes Problem, obwohl Putin schon vor Weihnachten seine Eisenbahn zum Spielen bekam.

    Als Ende des Moskaublogs. noch ein weihnachtliches Bild, Moskau hat ja noch bisserl.

  • Die Twerskaja: Boulevard der Avantgarde des Proletariats

    Zweck der Errichtung dieser Straße: die Verbindung dach Twer, in den Westen Richtung Wolga, in späterer Folge der Highway für den Zaren Richtung Petersburg, in die Gegenrichtung unterweges, die Revolutionäre Rote Armee unter Trotzki von Leningrad nach Moskau.

    Das erste Gebäude vermittelt den Eindruck eines alten Bekannten. Hier stand das alte „Hotel Moskwa“, zu finden auf jeder Etikette einer Flasche des guten alten „Stoli“. Unter Stalin erbaut, hat es die Luftangriffe der Nazi-Faschisten überstanden, aber nicht den Neubau inklusive Bauskandal und verschwundener Millionen durch die Strabag. Opfer: die asymetrische Fassade. Weil sich Stalin nicht entscheiden hatt können, baute man 2 verschiedene Türme.

    Die Staatsduma, Platz für 450 Abgeordnete für ganz Russland für 75 Millionen Wahlberechtigte, Österreich 183 Abgeordnete für 3 Millionen Wahlberechtigte. Da würdens noch paar zusätlichen Gebäude brauchen….

    Das Hotel „National“, Regierungssitz von Lenin 1918, da der Kreml noch nicht funktionsfähig war. Dann waren alle zu Gast mit Rang und Namen. Da wurde angeblich auch der Donald gefilmt mit seinen jungen hübschen Damen, natürlich vertieft in anregende politische und philosophische Debatten.

    Die Twerskaja zeichnet sich durch überdimensionale Stalinbauten aus, wo die Nomenklatura des Sowjetstaats Obdach fand. Interessant ist, daß für diesen Bau, das nächste Haus, um 50m versetzt wurde, ohne daß die Bewohner ausziehen mußte.

    Das war da original Haus, welches an der Hauptstraße stand, jetzt ist es im Hinterhof von dem Stalingebäude.

    Das dezent gehaltene Zentrale Telegrafenamt. 1927 errichtet und Heimat von Radio Moskau. An diesem prangt das erste Wappen der neuen Sowjetmacht, vor allem interessant, daß Hammer und Sichel nicht vereinigt sind.

    Der nächste Bau steht auf rotem Granit, die Legende besagt, die sei der Granit, den die Deutschen für das Siegesdenkmal für die Eroberung Moskaus geplant hätten. Da hat wer wohl das Fell des Russichen Bärens verkauft, bevor er erlegt worden wäre.

    Das Thermometer war ein Geschenk zur 800 Jahr Feier Moskaus, was soll man sonst schenken, beachtenswert ist es, daß es bis zu -50 Grad anzeigt. Derzet hat es milde 6 Ende Dezember. Ein weiteres Geschenk zur 800 Jahr Feier 1946 war das Denkmal des Gründers, derzeit wird rund um Prinz Dulgurkyn Eis gelaufen. Mit Blick auf das Rathaus.

    Die nächste Statue am Platz, ist der gute alte Puschkin, hinter ihm die seit ewig regierungstreue Iswestija. Früher treu zur KPdSU jetzt zu Putin.

    Die ehemaligen Redaktionsräum stehen jedenfalls derzeit frei und wären zu haben als Immobilie.

    Am Puschkin Platz gibts natürlich auch die Möglichkeit die Schlittschuhe anzuziehen.

    Gegenüber der Statue ist jedefalls das berühmte Cafe Puschkin. Das kleine glitzernde Häuschen.

    Da ich leider keine Reiseleiterin brauche, konnte mich Nathalie auch nicht da treffen, die hätte auch keine Zeit gehabt, weil so ein Franzose da war, und der sich nicht auskennt am Roten Platz und so. Wahrscheinlich wohnt sie in dem Gebäude da, rechts davon das Cafe.

    Das einzige historisch übrig gebliebene Gebäude an dieser Straße ist der ehemalige „Englische Club“, heute ein Museum für die Neuere Geschichte.

    Natürlich wohnt auch eine der 7 Schwestern Stalin hier, diesmal das Hotel Peking, vor ihr mit ernstem Blick der Dichter der Revolution, Mayakovsky.

    Hinter dem Platz wie üblich der laute Moskauer Verkehr, und das ist nicht die Hauptstoßzeit, sondern war so um 12…

    Moskau hat noch ein bisserl bis Weihnachten, aber nach der Schießerei ist wieder Frieden vor der Lubjanka. Links das Gebäude war und ist jedenfalls das Zentrale Kindergeschäft, also es gab auch gute Gründe zu diesem Platz zu kommen.

    Und auch heute findet man dort zentral alles zum Thema „Kind“, vom Spielzeug bis zur Nobeldesigner Modeausstattung findet die Oligarchen Nichte Mutter alles für den Nachwuchs.

  • Die Kinder vom Arbat

    Düster beginnt der heutige Tag, aber so sind sie die Wintermorgen in Moskau. Start ist bei der Lenin-Bibiliothek, der dunkle Herr ist aber nicht der Uljanow sondern ein gewisser Herr Dostojewski.

    Der Arbat ist die Vorstadt vor dem Kreml. Das eingerüstete Gebäude war die Privatklinik der KPdSU Spitze, was an und für sich Sinn machte, da ja in den 80ern Jahre der Gesundheitszustand der diversen Herren eher ein angeriffener war und die quasi Stammgäste waren.

    Einige alte Herrschaftshäuser russischer Adelingen sind stehen geblieben, hier wurden die ausländischen Gäste des Kremls untergebracht.

    In der Nachbarschaft stehen jedenfalls einige Ministerien, noch aus der Sowjetzeit.

    Das Baubüro Potemkin ist jedenfalls immer noch aktiv.

    Der „Neue Arbat“ dient eher als Vorbild für viele viele Städte im Ostblock, irgendwie ein typisches Produkter der 60er Jahre.

    In den Nebenstraßen hat sich noch die alte Bausubstanz erhalten. Diese werden oft als Botschaften genutzt.

    Natürlich gibts auch in Moskau angesagte Hipster Cafés. Sie bieten Schutz und Obdach bei diesem Sauwetter.

    Dieses Haus wurde in den 30ern Jahren als Kinderheim für die Kinder von österr Schutzbundkämpfern genutzt, die nach Moskau geflohen sind. Da sie aber von Stalin verhaftet worden sind oder an Hitler ausgeliefert worden sind, mußte man die Kinder unterbringen. Später wurden hier auch die Kinder von deutschen Kommunisten, die ebenfalls Opfer Stalins wurden, aufbewahrt. Mit dem Beginn des 2. Weltkriegs wurden diese dann überhaupt in Moskau dann aufgeteilt.

    Auch in diesem Wohnbezirk untergebracht ist die „TASS“, früher das offizielle Organ zur sowjetischen Regierungspolitik. Schon paar Jahre früher waren bekannte Schriftsteller Bewohner des Arbats. Wie Maxim Gorki in dieser Villa.

    Im Nebenhaus residierte ein paar Jahrzehnte vorher ein gewisser Herr Tolstoi, sein „Krieg und Frieden“ geht aber nicht um den Nachbarschaftsstreit.

    Auch in der Nachbarschaft stehen immer noch schöne Gebäude, noch aus der vorrevolutionären Zeit. Mittlerweile werden diese auch saniert, scheint ja ein zahlungskräftiges Klientel zu geben.

    Im Gegensatz dazu steht wieder eine der 7 Schwestern, diesmal das Wohnhaus am Kudrinskaja Platz.

    Damit sind wir wieder mittendrinnen in der Sowjetzeit und im Kalten Krieg. Den in der Nachbarschaft steht die US Botschaft.

    Ein ziemlich großer Komplex. Die Botschaft schaut auf einen absolut irren „Gemeinde“-Bau am Goldenen Ring rund um Moskau. Der macht irgendwie Angst.

    Mich erinnert die Gegend irgendwie an den Gürtel beim Südbahnhof, aber der ist dagegen eine kleine, kaum befahrene Straße. Irgendwie ist alles überdimensioniert in Moskau

    Unsere amerikanischen Freunde mußten ja das Gebäude komplett abreissen, weil sie gemerkt haben, daß die Hütte ziemlich verwanzt war, wie sie gebaut wurde. Haben sie ziemlich lang aber nicht gecheckt. Jedenfalls verschanzt sich der ehemalige Klassenfeind hinter diesen Fassaden. Abhorchen muß der Putin nicht mehr, seit sein Kasperl im Weißen Haus sitzt.

    „Weißes Haus“ ist das nächste Stichwort, gibts ja in Moskau auch eins, eigentlich geplant gewesen als Gebäude der Aeroflot und errichtet als Oberster Sitz des Sowjet, jetzt das Regierungsgebäude. Bekannt wurde es beim Putsch gegen Jelzin. Der wiederum mit seiner Privatisierungs-Politik die Klasse der Oligarchen schuf, auf Kosten der Allgemeinheit. Die Ereignisse dort haben quasi zu Ibizia 2019 geführt, weil es ja dann keine Nichten gäbe.

    Eine Aufgabe für die Fr. Greta für das nächste Jahr, mit einem Plakat sich da auf die Kreuzung Goldener Ring, Neuer Arbat stellen und forden „Stop the Cars“. Eine sensationelle Lärmkulisse samt einer Fahrzeugkaskade aus alle Richtungen, das alles garniert mit riesigen, fantasie- und herzlosen Gebäuden, welche den Menschen an die Seite drängt. Zeigt sich auch schön an der Fassade des Kinos „Oktoer“.Futurismus in Reinkultur. Nirgendwo sieht man besser, warum der Kommunismus scheitern mußte, es fehlt einfach am Herz und am Humanismus.

    Es ist auch schön zu sehen, wie der Staat sich selber durch das Außenministerium sieht. Weltdominanz verbunden damit, dem Einzelnen das Gefühl zu geben eine unbedeutende Ameise zu sein. So fühlen ich die wenn sie vor einem Ameisenbau stehen. Die nächste Schwester jedenfalls, mittlerweile sind wir bei 4.

    Der „Alte Arbat“ wiederum ist das komplette Gegenstück zum Neuen und ist seit mittlerweile über 30 Jahren eine Begegnungszone. Dh die KPdSU war da ca 30 Jahre vor der ÖVP dran für so ein Konzept und im Gegensatz zur Wirtschaftskammer verstand sie es auch dort Geschäfte anzusiedeln.

    Dem Arabat seine Kunst, der Kunst ihre Freiheit, deswegen darf unter dem strengen Blick doch auch schon mal Graffiti gewagt werden.

    Und wie ihre Vorgänger, Jahrhundert hindurch, steht die nächste Generation Kinder am Arbat und trommelt und musiziert, um sich den Freiraum zu erhalten. Vor einem leerstehenden Restaurant der alten Nomenklatura

  • „Museum des Sieges, aber auch des Friedens?“

    Von hier aus starten meine tägliche Touren, ein ziemlicher Verkehrsknotenpunkt, links der Kasaner Bahnhof (mit Billa, also quasi wie daheim der Praterstern, und Raiffeisen Bankomat…), einer der 7 Schwestern Stalins, so nennt man die Hochhäuser, is mein Hotel (rechts), eine weitere Schwester steht etwas schüchtern im Nebel im Hintergrund.

    Links der Leningrader Bahnhof, und das Gebäude mit den Säulen ist das, welches ich am öftersten durchquere, der Eingang zur Metro Station, Komsomolskaja, benannt nach dem Jugendverband der Bolschewiken. Eigentlich ein Witz, daß es in Wien keine SJ oder JG Station gibt, oder eine Station der „Arbeiter von Wien“. Dahinter jedenfalls gehts gleich nach Sibirien, das ist der Bahnhof der Trans-Sibirischen.

    Heute spuckt mich die Metro in der Station „Park Pobedy“ aus. Die Rolltreppe führt gute 100m runter ins Schwarze Loch..

    Bis hier her und nicht weiter kamen Napoleons Reiter, da hat der Verlierer von Moskau gewartet, damit ihm die Stadt übergeben wird. Nun, da würd er heute noch wie das Christkind samt Santa Klaus stehen.

    In Moskau ist alles ein bisserl größer, deswegen gibts für den Gemeindebau dahinter auch eine etwas große Christbaumkugel.

    Die festlichen Tänzer führen uns zum Ziel zum Siegespark. Hier wird den Siegern und Opfern des Großen Vaterländischen Siege gedacht.

    Der Obelisk ist 141m und entspricht den 1410 Kriegstagen, die der Krieg gedauert hat.

    Der Heilige Georg haut dem faschistischen Nazidrachen den Schädel ab. Fragt man sich ob Hitler auch aus dem Haus Targaryen war, quasi der „Opa der Drachen“, „Mad King“ würd eh gut passen, grausam war er auch und am Schluß wollt er ebenfalls alles zerstören und niederbrenne lassen.

    Die abgetrennten Glieder und des Schädels des Drachen Adolfs setzten sich aus diversen Nazisymbolen zusammen. Da halten die Russen nicht hinter dem Berg damit, aber wo sie Recht haben…

    Dahinter gibt eine Ehrenwache samt Ewiger Flamme für die Gefallenen der Roten Armee. Die Herrschaften in Gelb sind aber keine Kriegsgefange, die Pflasterarbeiten auführen müssen.

    Warum aber man bei einem „Friedendsdenkmal“ minderjährige KadettInnen mit Gewehren und Stechschritt einsetzt, versteht man dann als Österreicher nicht wirklich. Irgendwie wird man da an die HJ und ihrer Kriegsromantik erinnert.

    Im Inneren wird den über 6 Millionen Toten der Roten Armee gedacht, in den Büchern der Namen der Gefallenen sowie in Form der Roten Tränen.

    In riesigen Schlachtendioramen wird den entscheidenden Siegen der Roten Armee gedacht.

    Das größte ist natürlich die „Erstürmung des Reichstags in Berlin“.

    Den Hang zur Uniform teilen sich aber Russen mit Deutsche, wie gesagt ob diese Verherrlichung des Militarismus, die Kinder werden zum Teil per Kommando und Marschbefehle durchs Museum geschickt, einem Museums des Friedens entspricht, bezweifle ich.

    Zurück zu den Helden und zur Verehrung, die ihnen zusteht: der Aufgang in die Halle des Ruhmes.

    In dieser Halle sind über 11.000 ausgezeichne „Helden der Sowjetunion“ namentlich angeführt, um ihrer für immer zu gedenken. Denn bei aller Verklärung muß schon gesagt werden, daß ohne diesen hohen Einsatz und der vielen Opfer der Russen, es sicher nicht gelungen wäre, Nazideutschland zu besiegen.

    Deswegen ein „Dank Euch, Ihr Sowjetsoldaten, Euch Helden der Sowjetunion“

  • Proletkult in Samoskworetschje

    Am Kreml vorbei gehts rüber über die Moskwa und dem Umleitungskanal in den Stadteil Samoskworetschje, quasi die Leopoldstadt von Moskau, zwecks Moskwa-Kanal.

    Über 2.000 verdiente Genossen der KPdSU, sowie hochrangiste Generäle der Roten Armee wohnten hier, quasi ums Eck vom Kreml. Ein Prominenten-Gemeindebau. Was während den Säuberungen dazu führte, daß von den über 2.000 Einwohner fast die Hälfte über Nacht delogiert wurde, dh vom NKWD abgeholt oder plötzlich „verreist“.

    Entlang des Kanals wird groß umgebaut, alte Fabriken werden umgebaut und neu genützt.

    Als Erinnerung an die alten Fabriken und ihren ehemaligen Werktätigen bleibt nur die Erinnerung an die Gefallenen des Weltkriegs bestehen.

    Peter der Große teilte die Moskwa und den Kanal. Eigentlich wär er ja der Kolumbus vorgesehen gewesen, aber da dieses Denkmal für 500 Jahre Amerikaentdeckung sonst keinen Abnehmer fand, einigte man sich auf den Zaren und das 300 Jahre Jubiläum der Russischen Marine. Da ist man flexibel. Fänd das aber dekorativ am Praterstern statt dem Tegetthoff.

    Die Gegend ist überhaupt für seine Denkmäler bekannt. Da es in Moskau ziemlich viele Denkmäler gibt, die irgendwie nicht mehr so gefragt sind, wurden sie hierher transferiert.

    Natürlich gibts einige Lenins, die da im Garten herumstehen….

    Und einen gute alten Bekannten, den man schon lange nicht mehr gesehen hat, obwohl er in meiner Kindheit oft im TV war. Der gute alte Leonid mit seinen dicken Augenbrauen.

    Vom Volkszorn verjagt vor der KGB Zentrale, bekam er hier sein Exil. Felix Dscherschinski, der erste Geheimdienstchef

    An dieser Promenade beginnt auch der legendäre Gorki Park. Erholungsgebiet der Moskowiter und bekannt für seine Mordfälle und deren Lösung von und mit Lee Marvin.

    Mein Ziel war aber die Neue Tretjakow Galerie, die sich moderner, avantgardistischer sowjetische-russicher Kunst beschäftigt.

    Höhepunkt dort sind sicher die vor der Vernichtung versteckten Gemälde für das Foyer von Marc Chagall.

    Revolutionskunst und die Prolet-Kunst

    Bei den Stalin-Bildern sei zu erwähnen, daß die meisten Generäle auf diesem Bild schon vor dem 2. Weltkrieg gestorben sind und im Hintergrund beim 2. Foto sieht man das Haus, wo ich am Anfang des Tages vorbeigekommen bin.

    Aber nicht nur Gemälde werden im Museum bestaunt, Konzerte finden statt und im Foyer gabs eine Aufzeichnung für eine TV Show.

    Bei so einem interessanten Museum vergeht der Tag schnell.Draußen zeigt sich Moskau im Kleid des Lichts…

    Beim Heimweg gibts noch einen Abstecher in die ehemalige Schokoladenfabrik „Roter Oktober“. Mittlerweile ein Mix aus Lokalen, Bars, Geschäften, Fotoateliers uvm.

    Über die weihnachtlich erleuchtete „Brücke des Patriarchen“, dahinter die Christ-Erlöser-Kirche, gehts zurück aufs andere Ufer der Moskwa.

    Der Blick auf den Kreml beendet der Rundgang und ich frag mich, ob der Vladimir noch arbeitet oder den Einkaufssamstag genutzt hat, der Baum sollte ja schon fertig aufgeputzt sein.

  • Kreml: Zentrum der Macht

    10.00 Uhr und die Pforten in die Festungsstadt Kreml öffnen sich. Durch den „Dreifaltigkeitsturm“ gehts ins russische Zentrum der Macht.

    Erstes Gebäude der Staatliche Kremlpalast, dort durften die Genossen den Ausführungen ihres Generalsekretärs am Parteitag der KPdSU lauschen und die Errungenschaften der Sowjetmacht beklatschen.

    In Gehweite, beim Alter und Gesundheitszustand der ehemaligen Generalsekretäre war das auch nicht schlecht, der Senatsapalast. Oben, unter dem Dach,.war die Dienstwohnung von Lenin und Stalin. Den zweiteren hätt man sicher nicht gern in der Hausgemeinschaft gehabt, kaum gibts Diskussionen über die Betriebskosten, wird die Hausverwaltung abgeholt…

    Jetzt residiert der Herr Putin dort, und wie man sieht, plant er schon ein kleines bescheidenes Weihnachtsfest. Das kleine Zelt wird schon aufgebaut, Mama Putin macht sich schon Gedanken was sie kocht und ob die Kekserl rechtzeitig fertig werden. Vladi hat ja gern Vanillekipferl…

    In Russland ist alles ein bisserl größer, auch die Kanonen. Was man nicht bedacht hat, daß man selten Kanoniere um die 3m findet, mit Schmalz, die die dezenten Kugeln vorne raufheben und reinstopfen könnten. Daher wundert es nicht, daß die nie abgefeuert wurde.

    Diese Glocke jedenfalls war nicht hitzebeständig, ein kleines Feuer und schon fällts auseinander, bis heute wird darauf gewartet, daß der Händler sie zurücknimmt, weil ja noch Garantie war…

    Vladis Weihnachtsbaum ist schon gekommen und wird gerade fertig aufgeputzt, darunter gibts dann Geschenke. Schon gespannt, was unsere Freiheitlichen heuer schicken, um sich für die russische Unterstützung zu bedanken. Das wird dann unter dem Baum gelegt, neben der Kiste kubanischer Zigarren vom Trump….

    Neben den Weihnachtsbaum, der Kirchenbezirk. War ja die Hauptbeschäftigung der Zaren, in die Kirche zu rennen. War wahrscheinlich das schlechte Gewissen, wenn man seine Leute schlecht behandelt, hofft man, daß der Chef das alles verzeiht dann. Hier jedenfalls die Hauptkirche, wo sich die Zaren zum Beten und Krönen eingefunden haben. Da steht auch der Betstuhl vom Iwan, dem Schrecklichen. Und das obwohl er nach seinen Scheidungen nicht mehr reindurfte.

    Die direkte Verbindung zum Herrscherpalast, damit die Herrschaften nicht so weit haben, wenn sie das Bedürfnis haben sich auszutauschen. Im Inneren der Kirchen ziemlich alte Ikonen mit diversen Themen und Heiligen, sowie diversen Reliquien.

    Die rechte Kirche ist ziemlich angerammelt, die ist voll mit Särgen von diversen Zaren ab dem 14. Jahrhundert. Quasi sowas wie die Kapuzinergruft.

    Das sind die Türme der Hauskapellen, da darf man nicht rein, weil dies der Kremlpalast ist und der für divere Staatsgeschäfte genutzt wird.

    Die Fassade des Palast, die Räume innen sollten doch leicht prunkvoll sein.

    Die Ein- und Auffahrt in den Palast, wo sich der Vladi gern die ausländischen Gäste einlädt.

    Mit Blick auf die Moskwa….

    Das Gebäude links beinhaltet die Rüstkammer und den Diamantenfond. Der echt sensationell ist. Neben 36kg Goldnuggets, 300Karat Diamanten, diversen Zarenkronen und Insignien, gibts auch die komplette Sammlung von Geschenken anderer Herrscher an die Zaren. Eine richtige Schatzkammer. Die schwer bewacht ist.

    Links die „Mütze des Monomachs“, die Zarenkrone bis zu Peter dem Großen. Die Legende spricht von einem Geschenk des Kaiser von Byzanz an den Vorgänger von Iwan dem Schrecklichen. Aus dieser leitet sich quasi der russische Anspruch als Erbe des Oströmischen Reiches an. Andere meinen, es sei eigentlich nur ein Geschenk eines Khans der Tartaren….

    Durch den Borovitsky Turm gehts aus den Kreml, vorbei am Wachpersonal zurück.

    Vor dem Kreml wartet Vladimir, der Große auf uns. Für die Aufstellung verantwortlich war Vladimir, der Putin.

  • Ein Schöner Platz, ein Roter Platz

    Kurz vor 9, und zaghaft versucht ein neuer Tag sein Glück am Roten Platz

    Gegenüber im Oligarchennichten-Einkaufstempel GUM ist ebenfalls noch die Weihnachtsbeleuchtung an.

    Der Genosse Lenin hält gegenüber immer noch seinen tiefen Schlaf der Gerechten und träumt von neuen Revolutionen und was man alles besser machen könnt.

    Und ob die eine oder andere Personalentscheidung vielleicht doch etwas unüberlegt war. Oder ob die Orthodoxen nicht doch schon wieder zu viel Macht haben mittlerweile…

    Jedenfalls, mit der Sonne kehrt Leben am Platz ein…

    Die Ehrenwache für die gefallenen, tapferen Soldaten der Roten Armee, die Befreierin Wiens, wird abgelöst…

    General Shukov am Hohen Ross, Held der Sowjetunion, mit ziemlich vielen Heimsiegen und auch vielen Auswärtserfolgen gegen die Nazis, überwacht das alles von seinem Pferd aus, unter ihm der Reichsadler samt Hakenkreuz.

    Das Historische Museum, ja der eindrucksvolle Backsteinbau, hat ebenfalls für seine Zeitreise von über 1.000 Jahren Russischer Geschichte die Pforten geöffnet.

    Sollte Lenin plötzlich erwachen, nun in diesem Musem wär sein Rolls Royce auch noch geparkt, wenn er doch schnell weg müßte….

    Für die Oligarchennichten ist ebenfalls alles parat, und das GUM hat geöffnet und macht auf sowjetische Raumfahrtnostalgie. vor Wahrscheinlich gibts deshalb noch eine alte Sowjetkantine mit unglaublich billigen Speisen und Getränken, und das auf dieser Adresse.

    Jedenfalls ist der Rote Platz nicht mehr nur Ehrenfriedhof und Aufmarschgebiet für diverse Militärparaden. Auch wenn die Kreml-Astrologen mittlerweile arbeitslos geworden sind, hat sich doch einiges geändert. Schon gespannt, wann es ein KHL Winter Classic dort gibt, der Rink steht jedenfalls.

    Im Moskauer Stadtbild ist aber der Sozialismus weiter präsent. Marx-Charlie blickt weiterhin streng aufs Hotel Metropol.

    Neben den Spitzen der KPdSU, die hier residierten, wurden hier viele Mitglieder der Komintern, welche in Moskau lebten, zwangskaserniert und warteten auf ihre Abholung zu diversen Schauprozessen.

    Immer wenn sich diese Aufzüge nach Mitternacht in Bewegung setzten, hielten alle Bewohner den Atem an und horchten, ob nicht die Schritte zu ihrem Zimmer kamen. Der NKWD ging nie zu Fuß über die Stiegen. Und meist endete die Reise gleich hier, an der Lubjanka, keine 500m entfernt.

    Statt der Statute von Felix Dscherschinski liegt heute ein Stein aus einem Arbeitslager in Sibiren vor dem Gebäude, um an 100.000 Opfer der Stalinzeit zu erinnern.

    Zwei Stunden nach dieser Aufnahme gabs dort 3 Attentäter, die herumgeschossen haben. So schnell holt einen der Irrsinn ein, auch im Urlaub….

  • Großstadt mit Stadtstrand, wo sich das Leben abspielt, kann schon was, so nach dem Tag kurz ins Meer hüpfen oder den ganzen Tag einfach dort verbringen.

    Neben den öffentlichen Strand, gibts die Privaten, zwar nicht wirklich billig wie so manches an der Côte

    Aber die Blauweißen sind unter sich. Der Cappuccino, der an die Liege serviert wird, kostet immerhin die Hälfte weniger als in St. Tropez.

    Der Schotter der letzten Flut wird begradigt. Als Privatstrand Zuckerpüppchen geht man über Teppich und Steg ins Meer, daher wichtigstes Equipmentteil der Strandschuhe, aber Schottersttrand ist man als Pichlinger See Veteran gewöhnt. Also wie daheim

    Für die 1. Reihe gibts natürlich noch einen Zuschlag, was beim Chsmapgner, der bestellt wird, schon egal ist.

    Aber die Aussicht vom Steg auf die Promenade des Anglais, doch nicht alles schlecht was von den Brits gekommen ist, die haben das nämlich erbauen lassen

    Aber es soll auch nicht auf die Opfer vergessen werden, wenn man an der Promenade steht, kommen die Bilder dieser Nacht sofort retour.

    Die Abendsonne zeigt überhaupt noch eine andere Stadt

    Hier in der Altstadt hat man sich vor einigen Jahren entschlossen der Verkehr auszusperren.

    So können Einheimische und Touristen die Stadt wirklich genießen.

    Nicht nur die Socca Fans vom Rene, einer der besten. Socca ist weder Fußball noch eine karibische Musikrichtung, sondern:

    Crêpes aus Kichererbsenmehl, ein Essen der Werktätigen, deswegen auch gut. An Abend entwickelt sich die komplette Altstadt zu einem kompletten Gastgartwn von gefühlten 1000 Restaurants. Wie hier am Markt.

    Am Samstag Vormittag ist er dann fest in der Hand der Marktstandler

    Auch unser Freund Apollo muß sich nicht fürchten, auch er bekommt des Nächtens Licht über seine Kumpels der Nachbarschaft

    Auch der General hat seine Aufgabe, er bewacht den großen Platz Liberation und seine Martfahrer

    Und der frische Fisch von den Nachfolgern des Verleihnix aus Lutetia ist auch schon eingetroffen

    Nicht zu vergessen, das Pain Bagnat welches hier gibt, ein belegtes Thunfischbrot samt Zwiebel, Anchovis, Tomaten und Paprika, ebenfalls für den großen Hunger der arbeitenden Klasse. Und mein Reiseproviant steht schon bereit.

    Es heißt Abschied nehmen von dieser sehr tollen Stadt.

  • Bei den Gendarmen von St. Tropez

    Nach 2 Stunden gemütlicher Fahrt per Boot taucht der Hafen von St. Tropez auf.

    Im alten Hafen herrscht schon ziemliches Gedränge, da sind die Yachten schon übereinander gestapelt.

    Jeder Streit wird natürlich verhindert, alles wissen die lokale Gendarmerie hat hier das Sagen. Und was für eine, quasi die Elite der Grande Nation.

    Und wie seinerzeit in den 80er Jahren, die Leute stehen in der Schlange um Louis de Funes zu sehen, interessanterweise auch mit Kindern, scheint also auch noch fast 50 Jahre danach anzukommen, diese Form des Humors…

    Die alten Filmplakate wecken dann überhaupt die Erinnerungen an die Besuche im Apollo oder Lifka Kino in Linz….

    Auch auf Romy Schneider wurde von den Gestaltern des Museum nicht vergessen, gemeinsam mit Brigitte Bardot. Vor allem besteht ja das Romy Schneider Bild bei uns immer noch aus den 3 Sissi Filmen…

    Den besten Ausblick auf den Nobelurlaubsort gibts von oben.

    Schon im 16. Jhdt wurde eine Festung auf den Hügel gestellt. Der Grund war naheliegend, westlich machte sich die Spanische Armada wichtig und von Osten, von Nizza aus, diverse italienische Stadtstaaten, die auch eine schlagkräftige Flotte unterhielten.

    Nachdem diese Art von Festung später überholt war, und es immer Bedarf für Festungshaft in Frankreich gab, war das die Hauptaufgaben, auch österr. Kriegsgefangene waren während des 1. Weltkriegs hier als Kriegsgefangene. Es gab sicher schlechtere Orte, wie der Ausblick auf die Bucht zeigt..

    Heute blickt man auf einen ziemlich großen Yachtparkplatz.

    Durch die engen Gassen geht es wieder runter zum Zentrum.

    Für den Wanderer gibts dann einen Stärkung im Cafe am Hafen, obwohl er die Stärkung nach dem Erhalt der Rechnung braucht.

    Quasi Mittendrinnen bei „Schön&Reich“, das hat seinen Preis. Der siegreiche Held der Seeschlacht gegen die Armada jedenfalls, schaut schon ziemlich kritisch, ob der Umwandlung des Fischerdorfs in eine exklusiv Shopping Mall für Oligarchennichten und ihren Onkeln.

    Irgenwie hat alles einen Flair eines Fashion-Outlet in Parndorf, nur daß hier keine Auslaufware unters Volk geworfen wird, sondern voll abkassiert wird. Mir war auch neu, daß Dior jetzt auch ein Cafe betreibt.

    Auch diverse Maler hoffen auf betuchte Abnehmer ihrer Werke.

    Dann heißt es wieder Abschied nehmen vom Hotspot der Gesellschatskolumnisten und Adabeis…

    Zurück gehts entlang spannender Gesteinsformationen…

    Megaluxusvillen, wie die von Lacoste, stehen am Ufer

    Oder ganze Hügel, die bebaut wurden…

    Dann wieder ein Architekturprojekt für einen exklusiven Club samt Yachthafen. Da stellt sich dann doch die Frage, wieviele Reiche gibts es wirklich, anscheinend genügend.

    Dazwischen eine alte Festung, mittlerweile aufgekauft von einem US Milliardär.

    Cannes wurde heute von Kreuzfahrschiffen belagert, eine sehr umweltschonende Form des Urlaubmachen, so mit über 5.000 Leute auf einem Boot, produziert ja kaum Abfall und braucht auch kaum Treibstoff, um das Werk am Laufen zu halten, samt Indoorgolfanlage…

    Nach über 2 Stunden Fahrt entlang der Cote d’Azur erreicht unser Boot wieder den heimatlichen Hafen von Nizza, getaucht in die Abendsonne….