• Morgenstimmung am Lake Mappurika, der Goldgräbertrail zurück nach Christchurch ist ein langer, deshalb früh am Weg.

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    Der Hafen von Okarito, unter den Goldschürfern früher ein Hotspot, jetzt hält sich der Ansturm in Grenzen.

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    In der Ortschaft ist vom Goldfieber nicht mehr viel zu merken. Das Denkmal erinnert an „uns“ James Tiberius Cook, der hier vorbeikam und herüberwinkte, wenn er nicht zu viel mit Sandfliegen beschäftigt war. Zurückgewunken haben vielleicht paar erstaunte Maoris.

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    Die Maoris mußten wahrscheinlich in die Lagune hinter dem Felsen, das geht aber nur bei Ebbe. Bis heute handelt es sich hier aber um Fischgründe, die den Maoris gehören.

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    Weiter geht’s durch die Küstenregion des wilden Westens.

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    In Ross scheint das Goldfieber ausgebrochenen sein..

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    Diese Bank kauft Gold und vermietet Goldgräberequipment, wie immer, egal,wo auf der Welt in der Win Win Situation.

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    Die große Goldmine hat schon länger geschlossen…

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    Aber: hier darf immer noch nach Gold gesucht werden, wenn man sich an die Regeln hängt.

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    Der dazugehörige Fluß, um seinen Claim abzustecken.

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    Den Wirten, um die Funde zu feiern und sie zu versaufen oder beim Kartenspiel gleich wieder auszugeben, gibt’s auch immer noch.

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    Sonst ist es in der ehemaligen Minenstadt eher ruhig…

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    Wenn der Golddigger richtig erfolgreich war, dann ist er nach Hokitika gefahren und hat Gas gegeben. Das Tombstone Neuseelands war dort. Sprich Unterhaltungsindustrie, zugeschnitten auf den einfachen Goldwäscher, damit dieser nicht zuviel Geld in den Taschen hat und zb Banken finanzieren könnte. Heute setzt man auf Jade, das ist eher fader.

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    Um überhaupt zur Westküste zu kommen, war eine Passage vom Osten gefragt. 1864 hat ein Herr Arthur ihn gefunden oder es hat ihm ein Maori gesteckt, weil die sind schon länger diesen Pfad auf und ab, um Jadesteine zu handeln. Ein Jahr später gäbs den ersten Pfad für Transporte und das erste Wirtshaus.

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    Über enge Brücken schraubt man sich den Berg hoch…

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    Der Wettergott hat den Wasserhahn aufgedreht…

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    …aber der Paß wird erreicht…

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    Nach einer Inspektion der lokalen Kea Truppe dürfen wir Westland verlassen…

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    Wie man sieht, Canterbury präsentiert sich ganz anders, Graslandschaften, kein Regenwald. Kein Regen, die dunklen Wolken bleiben in Westland.

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    Die wissenschaftliche Erklärung, wieder Felsen dort oben raufgekommen sind, würde mich interessien.

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    Ein letzter Blick zurück zu den Südalpen, die jetzt abgeschlossen sind, jetzt geht’s nordwärts…

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  • Franz Josef Central Business District, sprich eine Straße. Die Hauptausrichtung ist klar: die Gletscher der Umgebung.
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    Die Hubschrauber und Flugzeuge bleiben im Hangar, nicht wirklich Flugwetter, ist derzeit auch nicht wirklich einfach. Gut, daß ich meine Flüge schön gemacht habe.

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    Auch zu ebener Erd war Wasser angesagt. Von den Guides wurden wir vor Abmarsch noch mit Manterl und wasserfesten Schuhwerk ausgerüstet. Und wären wir vor über 150 Jahren schon dagewesen, so wären wir schon beim Gletscherende.

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    Da durften nur wir rein..

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    Durch den Regenwald, der auf der letzten Moräne entstanden ist, und die den alten Parkplatz vor über 40 Jahre verschüttet hat, nähern wir uns dem Franzi.

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    Kleine Bacherl werden heute zum Wassergraben.

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    Der Blick ins Gletschertal, wie man sieht links und rechts Regenwald und von oben kommt der Gletscher, ziemlich einzigartig in der Welt.

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    Und der Blick zurück, wo er einmal war der Franzi, so Anfang 20. Jahrhundert

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    Aber eine ziemlich feuchte Ecke, von jeder Seite… Wasser…

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    …und von unten auch…

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    Aber in der entscheidenden Phase, kurz vor dem Aufstieg Rtg Gletscher, reißt sich der Maori Wettergott zusammen und Lieder eindrucksvolle Bilder

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    Man kommt sich eher klein vor in diesem Tal. Da war der Franz so um 1950 anzutreffen.

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    Dort vom Horizont kommen wir her…

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    Der Blick rauf, kurz läßt sich der Franzl blicken und gewährt Audienz.

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    Noch sind wir noch nicht da, außer vor 10 Jahren, da wär hier so ziemlich Schluß gewesen.

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    Es wird rustikaler und instabiler das ganze…

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    Reste des Ewigen Eises kämpfen auf verlorenen Posten, ca. der Stand von 2008.

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    Dann sind wir am Ziel angelangt, weiter darf man nicht mehr.

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    Wär interessant zu wissen , wie weit man 2025 dann gehen muß, um die Gletscherzunge zu sehen, jedenfalls sollte der Felsen fallen, dann sollte man nicht in der Nähe sein.

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    Der Blick zurück zum Start, und dies in 150 Jahren. Definitiv keine Eiszeit derzeit, das Schrumpfen wird auf zu wenig Schneefälle am Gipfel zurückgeführt.

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    Damit der geneigte Leser sich das vorstellen kann, 2 Fotos zum Abschluß, die den Vergleich zeigen.

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  • Hinter dem Lake Wanaka, wo ich gestern war und entlang des Lake Hawea beginnt meine Etappe, die entlang einer alten Maori Route Richtung Westküste führt.

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    Entlang der Gebirgsketten des Mt. Aspirins Nationalparks geht es Richtung Westen.

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    Der Frühsommer zeigt sich von seiner besten Seite, hat der alte Maori doch Recht und es bleibt trocken?

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    Der geneigt Leser des Blogs, stellt sich jetzt die Frage: Moment, den See kann ich aber. Ja, es ist der gute alte Wanaka See von gestern. Der Highway Nr. 6 wechselt einfach das Ufer bzw der Maori Pfad.

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    Hier grüßt der Mt. Aspiring von seinen 3.000 Meter auf den staunenden Reisenden.

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    Bis zu seinem Zufluß bleibt der See gut bewacht von Mt. Pollux und Co.

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    Seit jeher locken Labstellen den Reisenden zur Einkehr, die sollte man auch nützen, weil dies für lange Zeit die letzte ist. Das folgende Gebiet ist ziemlich menschenarm.

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    Die Vegitation ändert sich schlagartig, auf einmal steht man im Regenwald und bei den Sandflys, die ziemlich lästig sind und auch Cpt. Cook ziemlich genervt haben.

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    Über eine Hängebrücke geht es..

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    ..zum Blue Marble Pool, wo man sich anscheinend erfrischt hat. Ziemlich herb erfrischend die ganze Angelegenheit.

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    Nur, das Pool ist grün, zuviel Schmelzwasser findet noch seinen Weg von den Gletschern.

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    Und kaum bin ich in Westland angekommen, regnet es auch schön, nicht nur vom Wasserfall. Kein Wunder ohne Schutz der Berge ist man hier der Wetterküche der Südaustralier ausgesetzt, genau kein Land zwischen Tasmanien und hier.

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    Ziemlich spektakulär geht der Pfad weiter, ein Wasserfall nach dem anderen.

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    Jedenfalls bleibt die Straße sauber, bei soviel Wasser.

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    Über das Unterholz des Regenwaldes, hier ganz frisch gewaschen von oben…

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    Geht’s zum Roaring Bill, wen wundert es, ein letzter Wasserfall.

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    Das Mündingsgebiet des Haast River ist erreicht, wie breit dieser Fluß werden kann bzw schön war kann man erahnen.

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    Und dann ist die Westküste erreicht, die Tasmansee ist erreicht.

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    Anständig erzogen wie wir sind, winken wir rüber und hoffen, die Herrschaft drüben in der Wetterküche bereiten anderes Wetter vor. Spannend: wenn vor Melbourne ein Schiff sinkt, kann es sein, daß,hier die Wrackteile ans Land gespült werden, interessant deshalb,weil auch gute 3.000km dazwischen sind.

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    Entlang der ruppigen Steilküste des Südwestens geht es weiter…

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    …durch die Ortschaft Fox Glacier, wo die Hölle löst ist.

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    Es geht wieder zurück ins Gebirge mit Regenwald.

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    Das Ziel taucht auf, „Franz Josef“ benannt nach unserer (österreichbezug !) Apostolischen Majestät, dem Kaiser und König, Vater der Völker, und überhaupt. Die Frage: liegt „Sissy“ gleich in der Nachbarschaft und wer kommt auf so eine Idee, da in der Wildnis?

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  • Sonne über Lake Wanaka, die Kleinstadt erwacht.

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    Das kleine Boot nimmt Kurs auf und rumpelt durch den wellengepeitschten See.

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    Vorbei an einem Schigebiet ( im Hintergrund)

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    Aber wir kommen sicher in der Bucht an und gehen vor Anker.

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    Das besondere an dieser Insel, durch ihre Lage, ist sie frei von der Jagdgesellschaft, die aus Europa „importiert“ wurde.Sprich: Häschen, Ratten und diverse Marderarten, die mit Schiffen hier eintrafen und auf eine unvorbereitete Fauna trafen. Sprich die vielen Tiere lebten in Eintracht und Zufriedenheit, und waren relativ unvorbereitet auf die Invasion der neuen Tierarten. Hier gleich der erste Einheimische, Benannt nach dem Gott der Häßlichkeit, ein Weta.

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    Die existieren bis zu 2.100m und wenn es kalt wird, überleben sie einige Monate eingefroren auf -10 Grad. Gibt’s verschiedene Arten. Unser Guide hat eine Holzschachtel in der Hand, die von Schüler gebastelt wurde. Und wo sich die Wetas sehr wohl fühlen.

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    Begrüßt werden wir auch von einem Bluff Weka, die haben ihren großen Auftritt erst später.

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    Bei der Wanderung auf den Gipfel der Insel gibt’s immer wieder schöne Blicke.

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    „Blüht der Cabbagetree, wird der Sommer trocken“, sagt der alte Maori, jedenfalls kann man aus diesem Baum alles machen: Seile, Sandalen, wasserdichte Hüte, wenn der alte Maori irrt, und eßbar ist er auch der Baum. Cook’s Koch hat Suppe daraus gemacht, und die nach Kraut geschmeckt, deswegen der Name. Und wenn es windstill ist, kann man das Supperl auch einsetzen.

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    Wenn der Maori Schnüre braucht, dann schält er die Rinde des Baums und hat sofort reißfeste.

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    Der Neuseeländische Flax, die Grundlage dafür, daß diese Inseln überhaupt bevölkert wurden. Aus dieser Pflanze läßt sich einiges herstellen, vor allem aber Kleidung, wenn wiederum der alte Maori irrt, und es doch schneit im Sommer, dann zieht man sich doch gern ein Mäntelchen, aus Flax gemacht,über.

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    Wenn aber alles nix hilft, und der alte Maori, ob seiner Wettervorhersage scheel von der Seite angeschaut wird, dann geht der Maori zur Apotheke sprich zum nächsten Manukabaum und reibt die Blüten und wird wieder gesund. Der Heilbaum quasi.

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    Da der Südalpen Gecko dem Schwimmen eher abgeneigt ist, stellt sich die Frage, wie ist die Familie dieses Herrn je auf diese Insel gekommen? Eigentlich kann es nur sein, daß dies vor einigen Jahren war, als die Insel noch Teil des Festlandes war. 1 Million?

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    Der zugewanderte Wanderer freut sich auch, immerhin ist ein Ort der schönen Aussicht erreicht und es wird Kaffee gereicht.

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    Das Arethusa Pool, ein See fast am Gipfel, auf einer Insel in einem See. Danke an die Gletscher bei der letzten Eiszeit, die dieses Kunstwerk errichtet haben.

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    Ganz nervös haben schon Sally, Wally und Wilson auf uns gewartet, die lokale Weka Familie, die hier vor über 10 Jahren angesiedelt wurden, um das Überleben ihrer Spezies zu ermöglichen. Mittlerweile hat man wieder über 30.

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    Die Weka kommen deswegen so nahe, nicht weil sie zahm wären, sondern sie keine Angst kennen, deswegen sind sie Häschen und Co. schutzlos ausgeliefert. Sie wissen einfach nicht, wie sie darauf reagieren sollen, wenn ihre Eier bedroht werden.

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    Gipfelsieg wird mit Ausblick über den Laka Wanaka belohnt.

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    Damit unser Besuch auf der Insel nicht sinnlos war, wird noch ein Bäumchen gepflanzt, da die Insel früher von Holzfäller für Schiffe und Goldminen ziemlich abgeholzt wurde.

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    Ein „Bellbird“ gibt das Zeichen zur Abfahrt, auch von Cooks Crewmitgliedern benannt, da er sich wie eine helle Glocke anhört.

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    Zeit die Insel mit ihrer einzigartigen Tierwelt zu verlassen.

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    Der alte Maori scheint doch nicht so wirklich sich auszukennen, der Föhn droht zusammenzubrechen und damit dürft es doch wieder nass werden…

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    Der sichere Hafen von Wanaka wartet schon auf seine Rückkehrer

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  • Um zum Dart River zu kommen, geht’s vorbei an einer Wiese, die mittlerweile zum beliebtesten Drehort Neuseeland zählt, angefangen natürlich hat der Peter Jackson , und war auch für den Hobbit da. Mittlerweile folgten Wolverine, die Chroniken von Narnia und unzählige Werbungen. Alles im Nationalpark, und ohne Bundesforste, dafür einen Bauern, der sich dumm und dämlich verdient für die Infrastruktur.

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    Gegenüber ist gleich Lothlorien, aber keine Elben da.

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    Durch den Regenwald , mit Bäumen, die schon da standen, wie Cook das erste Mal vorbeigesegelt ist.

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    Irgendwie wird klar, warum die Ents im Film so ausschauen, ziemliche Kopie der Originale

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    Und dann: endlich ein Hobbit, aber mit Schuhen!

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    Flußaufwärts den Dart River geht’s dann nur mit diesem Gefährt:

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    Das Jetboot, angetrieben durch Wasserdüsen, ziemlich wendig, kann durch seichtes Gewässer fahren und schnell. Ideal für hier, darum auch erfunden hier.

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    Da flüchten die Kajak Paddler, wenn die Halbstarken auftauchen…

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    Schon ziemlich einsame Gegend hier, die nächste Siedlung ist ca 4 Stunden Fußmarsch entfernt. Ein unbenamster Wasserfall, der kommt und geht.

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    Fest eingepackt im Regenmanterl geht’s weiter. Das Gletscherwasser hat gute 4 Grad, das hält frisch, wenn es beim 360er spritzt…

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    Vorbei an Nebenarme mit Felsenlabyrinth…

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    …kommt der Mount Pluto schon ganz nah, auch er war Drehort: dort liegen die Überreste des Balrog.

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    Dann heißt es wieder anhalten. Es geht flußabwärts.

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    Der Fluß wird breiter und da gibt’s noch paar schnelle Kurven und 360er.

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    Dann ist der Lake Wakatipu erreicht, und somit leider auch das Ziel der Safari…

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    Die Reise geht weiter, noch ein Blick zurück auf den Abenteuerspielplatz Queenstown und Umgebung.

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    Über den höchsten Paß Neuseelands geht’s es Rtg. Westküste.

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    Hier in Wanaka, am gleichnamigen See, geht’s wieder etwas ruhiger zu.

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  • Gestern wurde ja schon das Dach von Mittelerde überflogen, heute schauen wir wie sich die Gegend nach dem Krieg entwickelt hat.

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    Der mächtige Anduin, die großen Statuen der 2 Könige mußten demoliert werden, Gondor ging das Geld aus. Angeblich wurde in ein Bankgeschäft in Mordor investiert.

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    Der Blick der Grenzpolizei von Gondor:

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    Elrond hat gleich in der Nachbarschaft einen Weinberg gekauft und betätigt sich fest als Winzer.

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    Im angeschlossenen Heurigen steht er gerne selber an der Schank und erzählt bei einem Vierterl Gewürztraminer gerne Geschichten vom Krieg. Mehr oder weniger horcht ihm das pt Publikum zu.

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    Legolas und Gimli betreiben ein Drüberflieg- und Runterspringunternehmen.

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    Junge Elben beim Erlernen des Fliegens.

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    Ein Zwerg, bevor er naß wird

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    Die Nazgul wollten eigentlich wieder einen Reitausflug an die Bruinen unternehmen, ohne etwas im Schilde zu führen.

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    Prompt fanden sie an dieser Stelle Gold und waren verantwortlich für den Goldrausch in dieser Gegend.

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    Der linke, helle Grashügel diente als Flüchtlingslager für die Frauen und Kinder der Reiter von Rohan. Ein Privater hat dieses Grundstück später zu guten Konditionen übernommen und hat vor Wohnanlagen zu errichten.

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    In Ithilien ist wieder Ruhe eingekehrt und die letzten Olifanten, die eingefangen wurden. sind dort beim Staatszirkus gelandet.

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    Die Orcs Fabrik zu Isengard wurde komplett geschleift, nachdem die Ents das Managment eher feindlich übernommen haben. Es erinnert nicht mehr viel hier an diese Fabrik.

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    Und hier in Lothlorien versteht es kaum einer, daß Boromir nach Westeros wechselte, um dort König zu werden. Ob er dort alt wird? Das ist nicht der letzte Besuch in Mittelerde, die Reihe wird fortgesetzt…

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  • Nach dem Abbruch, wetterbedingt, durch die Jury, gibt’s heute grünes Licht für den 2. Versuch. Diesmal mit Flugzeug aus Queenstown.

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    Natürlich nicht mit der Air Force 50730 oder so, die braucht ein hoher US General selber, Interessant, daß der am Wochenende ausrückt, alle die gleichen irgendwie . Hier sind wir richtig und schon bereit zum Abflug über die Südalpen

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    Die Nachbarschaft von Queenstown, auch Goldgräberdorf und jetzt setzt man auf Wein.

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    Dann geht’s über die Gegend, wo ich gestern unterwegs war, nur von oben. Hier wurde für Herr der Ringe Isengard errichtet und zerstört…

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    Bleiben wir gleich bei Gandalf und Co. Hier bitte mein Herr der Ringe Foto: der Gletscher, den es zu überwinden gab.

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    Sensationelle Bilder von der beeindruckenden Bergwelt von Neuseeland, die Lawinenkommission hätte da einiges zu tun.

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    Bei diesem Gipfel war es schon leicht spannend, ob wir die Kurve noch hinbekommen oder dort uns einen schönen Tag machen und auf die Bergretter samt Bergdoktor, hoffentlich nicht die vom ZDF, warten.

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    Unter uns taucht schon der Flughafen auf und das hauptsächliche Ziel: der Milford Sound.

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    Für den besseren Eindruck setzen wir uns auf ein Boot und fahren diesen malerischen Fjord entlang…

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    Das heutige Wetter ist eher die Ausnahme, eigentlich sonst eine feuchte Eck, wo der Niederschlag in Metern, nicht in mm gemessen wird. Die diversen Wasserfälle an der Seite bauen noch die Niederschläge der letzten Tage ab…

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    Schießt ziemlich runter das Wasser und sorgt für ein reines, frisches Gesicht, immerhin bin ich ja schon seit 6 in der Früh munter..

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    Die Meeresküste von Neuseeland ist erreicht. Fallen wir jetzt über den Rand? Gibt’s da draußen noch was? Existiert dieses Australien wirklich? oder wartet das Monster mit den Tentakeln?

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    Zuviele ungelöste Fragen, wir drehen um, und suchen wieder Schutz im Fjord. Auch wenn der Größenunterschied doch eher beachtlich ist: vor uns fährt ein Schiff mit 2 Decks…

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    Nun geht es den Fjord wieder landeinwärts, dieser zeigt sich von seiner schönsten Seite.

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    Die Robbenkolonie wird beim Sonntagfrühstück von Gästen überrascht.

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    Die Langschläfer lassen sich nicht wirklich stören.

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    Bevor die Tour beendet ist, wird noch rasch das Schiff gesäubert, dank der natürlichen Waschanlage.

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    Nach fast 2 Stunden ist diese schöne Fahrt leider vorbei.

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    Vom kleinen Flugfeld mit großer Aussicht geht’s wieder retour..

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    Nochmal die Aussicht über die Gipfel der Südinsel genießen.

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    Bis sich unsere so remarkablen Mountains melden.

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    Dann noch schnell über Queenstown von oben.

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    …und schon muß ich meinen Copilotensitz wieder hergeben. Der Juryentscheid auf heute zu verschieben hat sich ausgezahlt, wir wurden mit grandiosen Bildern belohnt…

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  • Startpunkt ist Queenstown, früher Goldgräberstädtchen, heute bringen die Touristen die Nuggets. Eingang über den Gedenkbogen der gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs mit Blick auf den Hausberg samt Seilbahn.
    Bzgl Weltkrieg Nr. 1: Neuseeeland hatte hoch gerechnet von der Bevölkerung die höchste Zahl an Gefallenen, britische Offiziere haben dafür schön brav gesorgt,, daß zuerst die Koloniekinder eingesetzt werden…

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    Aber Queenstown hat keine Zeit für uns, die laufen gerade einen Marathon, und es hat dazu geregnet, kein Rekordwetter jedenfalls. Der Herr links ist der Gründer der Stadt bzw der Schaffarm, die es früher war.

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    Goldrausch brach aus, ein Hafen wurde gebraucht und auch diverse Lokalitäten, wo hart arbeitende Menschen ihr Geld wieder loswerden, wollten ihre Bretterbuden aufstellen und mitprofitieren. Deshalb gibt’s Queenstown, heute Mekka des Eventtourismus, sprich irgendwo weit runterspringen oder schnell mit Boote fahren.

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    Ich halte mich an die gute alte Zeit und verfolge die Route des alten Kohleschoner, der früher Nachschub (Karten, Würfel, Whiskey und leichte Mädchen, weil ja nicht soviel Platz war) in die Bergarbeitersiedlung Glenorchy.

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    Queenstown von weiter weg, links in die Hügel gepresst. Rechts sind die „Remarkable Mountains“, an deren Ufer ich gestern entlang gefahren bin. Q-Town liegt quasi an der Biegung des Sees.

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    Der Dampfer in voller Fahrt, genau bei der Biegung, mit Kurs auf Glenorchy.

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    Der Tourist der Gegenwart auf der später angelegten Straße, mittlerweile asphaltiert, kommt aber auch auf seine Rechnung.

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    Das gegenüber liegende Ufer, unbewohnt, mit Wasserfall, ca 200-300m hoch .

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    Vorbei an der Schwein- und Taubeninsel…

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    Die Berge werden höher und zeigenden Weg Richtung Zielhafen…

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    Dort freut man sich schon, weil das Versorgungsschiff ist nur 2x die Woche gekommen, wenn überhaupt. Das Gefühl am Ende der Welt gelandet zu sein, dürfte dort sehr ausgeprägt gewesen sein.

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    Der Hafen ist erreicht, das Bergarbeitervolk jubelt und köpft gleich paar Flaschen!

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    Glenorchy auch heute noch eine Metropole, aber guten Kaffee gibt’s. So abgelegen kann eine Ortschaft nicht sein, daß es keine Espressomaschine samt Barrista dorthin verschlagen hätte…

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    Am Talschluß trifft man alte Bekannte, die Humboldt-Buben, die kennen wir schon von der anderen Seite, aber auch heute wieder schüchtern und verhüllt.

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    Auch der eine oder andere 3.000er winkt dem Bergarbeiter zu…

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    ..der sich auf dem Heimweg macht, und der Wettergott, der wiedermal beschlossen hat Waschtag zu haben und sein Schaffel aber sowas von ausleert, hat kein Mitleid mit ihm.

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    Da wäre er gern in der nahen und doch so fernen Metropole Queenstown, wo es sogar Kaffeesaletteln am Ufer geben soll! Trocken! Welch Luxus!

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  • Abfahrt aus Te Anau. Das Wetter hat sich leicht gebessert, bleibt aber April, sprich es regnet und scheint auch die Sonne, gleichzeitig.

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    Gleich daneben, quasi als Nachbar, Lake Manapouri. Bei Bedarf etwas zu versenken, dann hier, da geht’s über 400m runter.

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    Kaffeepause dann in 5 Rivers. Ein Straßendorf mit eigener Kreuzung, und wie es sich für Neuseeland gehört, ein anständiges Café.

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    Innen hat es alles was es braucht: Barista, Espressomaschine und einen Flat White.

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    Immer wieder bemerkenswert, der viele Verkehr am Highway und die dicht bevölkerten Täler.

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    Die Gestade des letzten Sees für Freitag: Lake Wakatipu, mit einer Küstenlänge von über 50 km.

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    Das Ufer des Wakatipu, dessen Oberfläche sich alle 12min für paar Zentimeter hebt und senkt. Grund: ein Riese schläft am Grund.

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    Der Highway windet sich der Küste entlang, ziemlich spektakulär die Fahrt.

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    Dann ist der“Mittelhafen“am anderen Ufer erreicht…

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    Dann wartet noch ein Bröckerl der Eyrie Mountains..

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    …und gibt den Blick auf Queenstown frei, wo ich die nächsten 3 Tage verbringe.

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    Die „Remarkable Mountains“ linker Hand sind auch Teil des Winterschigebiets. Haben da gar unsere Miss Schi, die Gepardin und der 2. Sportler des Jahres trainiert? Und gehört dieser Berg auch dem Schröksi?

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