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    Unbarmherzig wandert die Sonne über den Atlantik, und schon steht Amerika mit dem Kaffeehäferl in der Hand neben dem Bett. Auch hier in Myrtle Beach.

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    Der Ort verdankt seine Existenz dem Flugtourismus an sich.
    Myrtle Beach liegt genau in der Mitte zwischen New York und Miami. Früher landeten die Reisenden mit dem Flugzeug hier und verbrachten eine Nacht am Flughafen, gleich in der Nähe des Strandes. Da wurden Erfrischungen gereicht bzw auch ein Betterl. Da gabs am Flughafen Platz für 400 Fluggäste. Flugreisen waren irgendwie früher lustiger…

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    Wo es Landebahnen gab, war die Air Force nicht weit. Hier war der Stützpunkt taktischer Bombengeschwader, die Deutschland hauptsächlich von oben kannten und später in den diversen Golfkriegen an die 800 Panzer zerstört haben.

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    Der „Sound of Freedom“ mußte aber dem „Sound of Dollar“ weichen, sprich die Basis wurden vom sonnigen Süden nach Alaska verlegt, solang bis die Eisbären ins Tourismusgeschäft groß einsteigen. Der Kollege im Bild mußte heute Starten und Landen üben.

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    Aus der Basis machte man ein Einkaufszentrumswohnstadt, die irgendwie sehr künstlich wird, wo der Passant auch mit Weihnachtsmusik zwangsbeschallt wird

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    Damit das Strandleben nicht zu fad wird, gibt’s genug Unterhaltung in der Nachbarschaft.

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    Attraktionen für Groß und Klein….

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    ..garantieren Ballermannstimmung beim Margarita aus Kübel trinken….

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    Wo Alkohol in der Nähe, dürfen Hollywood Stars nicht fehlen, das waren noch Zeiten, als sich die Massen davor angestellt haben…

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    Da drinnen liegen die Mumien des Hardrocks begraben, Def Leppard, Poison, Nazareth und Alice Cooper….

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    Die Herrschaften sind mittlerweile ins Kaffeegeschäft gewechselt. Fehlt noch eine Van Halen Hüpfburg, ein Styx Bootsverleih und ACDC Autodrom.

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    Theater samt Symphonyorchester gibt’s natürlich auch und….

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    Ein sehr beeindruckendes Kino, von der Größe, da wirkt sogar endlich der Hobbit2. Da lenkt die Größe vom Film an sich schön ab.

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    Und schon neigt sich der Tag wieder zu Ende…

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    …und für mich der letzte sommerliche Tag bei 20 Grad.

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    Der „Boy of Summer“ geht morgen wieder zu einem Caps-Spiel. Die Großen, in Raleigh, auch Carolina, aber Nord, damit wieder zurück in Winter, wo er hingehört……

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    Auf der Strecke Rtg Süden am Weg, die Studios von „Hollywood Ost“ in Wilmington, wo Serie wie „Homeland“ und „Sleepy Hollow“ gedreht werden

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    Insgesamt 8 Studiohallen, sowas hätte man gerne in Wien.

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    Da dürfte es zum Set von Sleepy Hollow gehen, dann sofort in die andere Richtung fahren…

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    …und der nächste Bundesstaat wartet: South Carolina.

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    Der Boardwalk von Myrtle Beach, Hauptmetropole am Grand Strand, fast 100km lang. Anhand der Shopping Malls im Hinterland dürften da Millionen Leute sich im Sommer tummeln. Wie gesagt Caorle ein Dorf dagegen.

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    Ein Riesenrad, das freut den Leopoldstädter. Fast wie daheim eigentlich.

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    Gut, der Donaukanal scheint ein bißchen breiter geworden zu sein.

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    Aber kein Stau auf der Donaustraße und ein geschrumpfter Uniqua Tower, dafür kein Bobo Badeschiff mehr sondern ein anständiger Pier.

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    Die neue Skyline und die Verlängerung des Donaukanalsandstrandes doch sehr mutig von der Wiener Stadtregierung.

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    Wenigstens hat man neue Motive für die nächsten Wahlplakate dann….

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    Wilmington hat im Umkreis von nicht mal 20 Meilen schöne, große, weite Steände zu bieten. Schwere Locationauswahl für den Vormittagscapu samt Literatur, aber..

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    Anfang Wrightsville Beach, quasi der Hausmeisterstrand gleich vor der Haustüre, aber keine Hausmeister da, auch keine Friseure, die dürften da am Montag nicht frei haben.

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    Die Fischerinnen waren da, auf der anderen Seite, aber auch nicht zahlreich vertreten die Sektion „Fischen“

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    Weiter nach Süden, Carolina Beach, obwohl die Außentemperaturen knapp die 20 Grad Grenze kratzen, doch zu kalt für Surfen.

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    Wahrzeichen dort der Boardwalk…

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    Auch zum Fischen geeignet.

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    Nicht besonders erfolgreich die 2 jedenfalls….

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    Eine Minihai hat sich da geirrt oder braucht Brillen, kurzer Ausflug jedenfalls ans Trockene…

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    Da kommen die Profis angeflogen und zeigen wie es wirklich geht.

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    Ein ständiges Starten und Eintauchen weiter draußen, dürft sich lohnen.

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    Die Kure Beach bietet dann doch einigen Platz, da dürft auch einiges los sein, wenn man sich solide Bauten rund herum anschaut.

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    Diese Erhebungen wurden von Menschen errichtet, das sind die Überreste des Fort Fisher, hier wurde sichergestellt, daß die Blockadebrecher sicher in den Hafenvon WIlmington finden.

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    So wie heute noch, aber ohne Blockadebrecher…

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    Über 10.000 Soldaten der Union landeten hier am Strand, vorher wurden tausende Granaten und Kanonenkugeln auf das Fort abgefeuert.

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    Die Union stürmte das Fort und somit verlor die Konföderation den letzten Hafen, somit war es bald aus mit Krieg führen.

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    Heute fliegen wieder die Pelikane über die alten Geschütze und über die Befestigungen, die noch nicht vom Meer weggewaschen wurden.

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    …auch wenn mal einer vergessen wird…

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    WIlmington, der größte Hafen von North Carolina, gelegen am Cape Fear River. Der 3. Name der Stadt. Nach Neu Karthago und New Liverpool entschied man sich für den Nachnamen eines englischen Adeligen.

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    Der Naturhafen ist so tief, daß sogar ein ehemaliges Schlachtschiff aus dem 2. Weltkrieg einen Parkplatz gefunden hat, die USS North Carolina natürlich.

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    Quell des Reichtums: King Cotton und Sklavenausbeutung. 50% der Bewohner bei Ausbruch des Bürgerkriegs waren Sklaven, die auch im Hafen eingesetzt waren.

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    Von diesem Kai sind seinerzeit 22 Sklaven des Nächtens davongerudert, vorbei an den Schiffen und den Stellungen der Konföderierten, bis zu den ersten Schiffen der Union. Da Sklaven Güter waren, wurde diese dann beschlagnahmt und wurden nicht zurückgegeben. Die 22 jetzt freien Menschen schlossen sich aber gleich der Union Armee an und kämpften den Krieg fertig…

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    WIlmington war auch Anlaufplatz für alle Blockadebrecher, die dringend benötigte Waffen für die Konföderierten brachten. Eins der wenig noch erhalten gebliebenen Lagerhäuser…

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    Wie mit der Börse versucht WIlmington das ehemalige Zentrum wieder zu beleben

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    Mit Pubs, Restaurants, Kaffeehäuser wird das versucht zu reparieren, was die Shopping Malls vernichtet haben, da braucht man keinen Krieg dazu, das schafft schon auch eine falsche bzw keine Stadtplanung.

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    WIlmington war eine Hochburg der Konföderierten.

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    Die politische Elite des Regimes wurde aus dieser Gegend rekrutiert.

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    Die Antebellum Gebäude bestätigen dies, hier war das Geld zu Hause. Eine Villa eines einflußreichen Plantagenbesitzers, der das auch noch nebenbei war, daneben Anwalt, Richter, Oberster Richter, Abgeordneter, Minister. Hätte es einen Aufsichtsratsposten auch noch gegeben, der Herr Bellamy hätte ihn gehabt. Nicht nur Glück bei den Frauen, der Herr, sondern auch viel zu tun, immer diese Multifunktionäre, hat es damals auch schon gegeben….

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    Überhaupt sind das die Präsidentenhäuser, Wilson, Taft waren hier Privatgäste.

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    Die Residenz des Schatzmeister seiner königlichen Majestät und auch General Cornwallis war hier zu Gast, der Herr, der später in Yorktown kapitulieren mußte.

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    Die meisten dieser Häuser befinden sich seit Generationen im Privatbesitz der Familien aus Wilmington. Quasi die oberen Tausend, aber nicht zu vergessen, die Grundlage der Errichtung war das Sklavensystem und profitiert wird bis heute davon.

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    Aber da heut Sonntag ist beenden wir den Spaziergang, die Sunday Football ruft….

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    Zunächst verabschieden wir uns artig von den Neubernern, die zum Abschied erschienen sind.

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    Am Weg liegt die Cherry Point Air Station der Marines, die betreiben hier einen Flughafen und hätten bei Bedarf auch die Spaceshuttle landen lassen können.

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    Beaufort, eine der ältesten Ansiedlungen Carolinas, ist die erste Station.

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    Der Zugang zum Atlantik liegt hinter der Sandbank…

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    ..die Fischerflotten ebenfalls schon zurück, das freut die Fischlokale, aber auch…

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    Die Pelikane, die sich um die Reste anstellen und es schon nicht mehr erwarten können…

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    Morehead City, einst Hafen für Reis und Tabak, jetzt werden Phosphate verschifft…

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    Die Kundschaft steht schon vor der Tür wie man sieht.

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    Blick zurück nach Morehead City, über die Brücke und schon ist der Atlantik vor der Türe und das Badeparadies der Caroliner.

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    Der Andrang hielt sich in Grenzen…

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    Obwohl die Jungs vom Pelikangeschwader eine Flugshow vorbereitet haben…

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    Lernt man alles auf der Marine Airstation.

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    Auch den dichten Formationsflug knapp über der Oberfläche…

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    Mit Hilfe des Bodenpersonals alles möglich….

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    Ende der Flugshow, weiter geht’s.

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    Das nördliche Ende von Atlantic Beach, das Wetter eher wechselhaft…

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    Um den Tabakexport zu sichern, wurde hier ein Fort gebaut, natürlich auch, daß die bösen Engländer nicht wieder auf diverse Eroberungsgedanken kommen…

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    Zu Beginn des „War between the States“ (wie man den Bürgerkrieg gern im Süden umschreibt, um quasi eine Art Ländermatch daraus zu machen) hatte man aber nur einen Wächter dort, und schon wurde das Fort besetzt.

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    Es dauerte dann gut ein Monat, bis die „Night, they drove Old Dixie down“ eintrat. jedenfalls sieht man die Kanonenkugeleinschlägde heut noch auf den Stiegen.

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    Dieser Highway führt weiter Rtg Süden, deswegn so genannt, weil einige große Marines Stützpunkte an diesem liegen.

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    Swansboro, wieder ein kleines Städtchen am Atlantikinlet gelegen…

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    Und umgeben mit Inseln, auf einer davon war ebenfalls ein Fort, das hat die Union aber niedergebrannt, voller Zorn und nachtragend.

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    Das Historische Zentrum von ca. Insgesamt 8 Häusern, die entweder Antiquitäten oder Essen anbieten, aber auch eine Espressobar.

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    Vernünftigerweise in den ersten Stock gebaut, damit nix feucht wird, der Kaffee, die Styrobecher und die Zecherl….

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    Während der Tag sein Ende findet, geht’s weiter nach WIlmington, vorbei wiederum an den Marines und ihrer Heimat, den Sümpfen Carolinas….

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    Gegründet wurde der Ort von einem Schweizer Baron, der für seine Expedition in die Neue Welt neben ein paar Eidgenossen noch einige protestantische Religionsfanatiker aus Süddeutschland mit, die durch diverse Versprechungen nach London gelockt wurden. Dort hatte man auch genug von ihnen, also von der Anzahl, und schon waren sie am Schiff mit einem Schweizer.

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    Der Baron fand ein lauschiges Platzerl an einem Fluß…

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    Der Neuse River war verantwortlich für den Aufstieg der Neuberner.

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    Wichtig war noch natürlich eine Kirche hinzustellen, damit war es auch schon vorbei mit der Schweizer Beteiligung, der Herr Baron kam mit mehr Schulden heim, als er vorher in Bern hatte.

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    Damit waren die Türen offen für die Briten diese Stadt zu übernehmen und New Bern wurde zum Gouverneurs Sitz von North Carolina.

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    Einem Gouverneur muß man auch was bieten und so entstand das erste Gebäude in den Kolonien, wo man sogar eine Architekten aus dem fernen London herbei bemühte.

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    Jedenfalls wurde vom schönsten Gebäude der Kolonien gesprochen. Heute steht hier ein originalgetreuer Nachbau, da die Hauptstadt verlegt wurde, das original Gebäude abgebrannt, für andere Zwecke gebaucht wurde und schließlich war kein Stwin mehr da.

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    Üppige Gartengestaltung…

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    Schöne Lage am Fluß….

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    Modernste Kücheneinrichtung samt motivierte Mitarbeiter halfen alles nichts….

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    Wie die revolutionären Neuberner vor der Tür standen, da war er schon weg, der britische Gouverneur, geflüchtet samt Entourage nach Neu York…..

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    Aber der Palast stand nicht lang leer, er wurde zum Gouverneurssitz des Staates North Carolina.

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    In der Nachbarschaft siedelte sich alles an was Rang und Namen hatte in NC, auch der Herr Präsident war mal zu einer Tanzveranstaltung geladen und nächtigte neben an.

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    In diesem Haus war der eine Teil der Familie für die Union, der andere Teil der Familie zog den Grauen Waffenrock an und starb in Gettysburg….

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    Jedenfalls zeigen die Gebäude von der einstigen Bedeutung New Berns, die im Laufe der Zeit immer mehr verloren ging.

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    Aus der einstigen Werft wurde ein Museum gemacht…

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    Das Theater wurde vor dem Verfall gerettet….

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    …und der Tourismus ist mittlerweile die Haupteinnahmequelle mit vielen Pensionen im Zentrum, wie der meinigen hier, um die angenehme ruhige, sehr relaxte Athmospähre zu vermitteln.

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    Erste Station, Washington NC, nicht zu verwechseln mit DC, aber auch nicht Little Washington, denn dieses Washington war das erste Washington, da gabs kein DC noch nicht.

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    Wie man sieht ist am Vormittag doch eher viel los, geschäftiges Treiben an der Main Street

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    Die Altstadt. Viel blieb nicht über, durch Eroberung, Rückeroberung und Wiederrückeroberung im Civil War blieben nicht viele alte Gebäude über.

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    Aber die wenigen werden genützt, in der alten Eisenbahnerkantine jetzt ein Kaffeehaus, und wie es sich im Süden gehört, wird man mit „Sweetheart“ angeredet(I like!)

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    Was hat DC garantiert nicht hat, Shrimps, die in der Früh noch am Leben waren.

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    ..und mit Stolz und viel Lachen feilgeboten werden.

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    Bath, überhaupt die erste geordnete Ansiedlung in Carolina. Haupthafen für Güter aus dem Mutterland. Kocherbücher und Pfefferminzsauce und Essig, was man so braucht halt von daheim…

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    aber die Zeiten des geschäftigen Treibens sind vorbei, Bath ist nur mehr eine Museumsstadt…

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    Aber stolz das älteste Haus der Kolonie.

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    Bekanntester Bürger, ein Herr Thatch(er), dem es hier auch zu langweilig wurde, und wieder seinem erlernten Beruf, Pirat unter dem Künstlernamen „Blackbeard“ nachging. Am Anfang von der Politik noch toleriert, weil man finanziell beteiligt war, zog man sich dann doch den Unmut der Kolonisten zu, die forderten seinen Kopf, und der wurde dann seitens der Marine frei Haus zugestellt. Eingesessen ist er im Gefängnis zu Williamsburg seinerzeit, in diesen Zellen:

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    Die Brücke führt über den Neuser River zum letzten Ziel für heute: New Bern. Eine eidgenössische Gründung.

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    Neues über Neubern gibt’s dann morgen, nur, hier gibt’s sicher keine Coke. Das ist definitiv Pepsi Country.

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    Nach dem vielen Regen, heute strahlender Morgen und die perfekte Location für einen Capu.

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    Die Brücke über den Sund wurde überquert, ein letzter Blick zurück auf die OBX.

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    Gut, die Einfahrt nehmen wir nicht, wollen ja keine Bombe auf den Schädel oder irgendwelche Navy Seals treffen, die da auch gern üben.

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    Die Adler waren zwar auch nicht begeister, wie man sieht, man rechnet einfach nicht mehr mit Touristen im Naturschutzgebiet Alligator River.

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    Die Schwarzbären noch putzmunter, die verweigern in Carolina den Winterschlaf, ist ihnen zu warm. Aber das war nicht der einzige, der heute die Sonne ausnützte…

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    Nicht daß man glaubt, ich war da in einem Safaripark und hab mit Topfenstrudel und M&Ms den Herrn Petz gefügig gemacht, die Leben dort und fährt dort mit dem Auto auf einem Schotterweg durch.

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    Schwarzbären auf so kurzer Distanz anzutreffen ist doch etwas beeindruckend. Weiter rein ins Reservat marschieren die Bären nicht, da ist es ihnen zu laut…

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    Die Schwanenkolonien sorgt jedenfalls für einen ordentlichen Krawall, da hört man fast nicht mehr die Flugzeuge der Navy im Hintergrund

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    Sehr schöne Landschaft jedenfalls.

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    Diese Creeks bilden das Rückzugsgebiet für Otter, Wasserschlangen und…

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    natürlich den Alligatoren, die ja dem Naturschutzgebiet den Namen gaben. Die findet man dzt nicht so wirklich in der freien Wildbahn aber im Aquarium gestern und dort gabs auch eine Seltenheit…

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    Nämlich einen Alligator mit Pigmentfehler, den hat man aufgepäppelt, weil der in der Natur nicht wirklich eine Chance gehabt hätte…

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    Der Highway führt über einen Damm quer über den Lake Mattamuskeet, der ebenfalls zu großen Teilen ein Naturschutzgebiet ist und Ein Paradies für Vogelliebhaber…

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    Der Reiher blickt irgendwie so, wie wenn er den großen Baum im Hintergrund am Gewissen hätte….

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    Die Winterurlauber aus Canada sind auch mittlerweile in Carolina angekommen…

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    Der Otter hat sich schwer beeilt, damit er es ja noch aufs Foto schafft….

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    …geschafft!

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    Ein Bild der Stille als Schluß des ereignisreichen Tages.

  • Cold Case @Lost Colony

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    Vor der Gründung von Jamestown gabs schon eine erste Aktiengesellschaft, die vom Sir Walter Raleigh (Ralley-Walter), die von dieser Seite gesegelt kamen..

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    Und vor der Insel Roanoke ankerten..

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    An der Bucht wurde an Land gegangen…

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    ..die Aktionäre waren zufrieden mit der Vegitation…

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    auch Wasser war vorhanden…

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    Genügend Holz für den Schiffbau auch…

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    Wilder Wein wuchs auch in der Nachbarschaft, also gründete man hier im 16. Jhdt die 1. englische Siedlung.

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    Und zwar das Fort Ralley, leider hatte man aber zu wenig „Hackler“ mit und zu viele Wichtige, die zwar alles brav aufschrieben und
    sich auch mit den Einheimischen Croatans gut verstanden, die ihnen auch zeigten, was man wie essen kann. Aber es reichte nicht aus.

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    Das Fort brauchte unbedingt Nachschub aus England und zwar Handwerker und landwirtschaftlich Begabte.

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    Die Dagebliebenen nützten die Zeit inzwischen für Taufen, auch der Häuptling der Croatans fand das spannend und sprang auch ins Taufbecken. Aber die Nachschublieferung hat sich etwas Zeit gelassen, gute 3 Jahre zogen ins Land….

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    Die Nachschubflotte war verzweifelt auf der Suche nach Lichtsignalen…aber keine Spur….

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    Die Kolonie verlassen, alle Häuser abgebaut, nur eine Schrift am Baum „cro“ und „Croatans „… Keine Skelette, Keine Gräber.

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    Sind sie weiter aufs Festland gezogen?

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    Oder einfach nur zu den Nachbarn, angeblich gab es lt Schilderungen einige blonde Indianer mit blauen Augen die nächsten Generationen über….quasi die Ururgroßeltern des Halbblut Appanatschi, aber mit blonden Haaren diesmal.

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    Jedenfalls genug Stoff für Sommerfestspiele seit über 70 Jahre vor ausverkauften Haus. Die Legende zieht immer noch.