• Der Natchez Parkway, einer der ältesten Handelsrouten Amerikas ist mein Highway Rtg. Nashville. Den letzten südlichen Teil zwischen Vicksburg und Natchez hab ich schon hinter mir. Heute sind die letzten nördlichen 120 Meilen dran.


    Eines der größten Hindernisse früher, der Tennessee River. Mit Floßen, Booten und viel Angst handelte man sich früher drüber. Händler, Flüchtlinge, Konföderierte Soldaten mit Siegeszuversicht Rtg Norden, verzweifelte Soldaten ein paar Jahr wieder retour Rtg Süden.


    Heute ist die ganze Strecke ein Nationalpark und bietet immer etwas sehenswertes. Im Vergleich die Straße heute..


    ..und sie wie sie früher war. Ferner erwartete den Reisenden noch so manche Überraschung, wie Wegelagerer, diverse Schlangen, Schlammlöcher, also für Abwechslung war gesorgt…


    Auch so manche Furt wurde zum Hindernis, man kann sich heute noch das Fluchen wegen nasser Füße gut vorstellen…


    So schaut jedenfalls die Landschaft aus…


    Auch auf Raucher wurde geschaut, Tabakplantagen am Wegesrand, quasi die Tschikbude am Weg.


    Dieses Haus ist eins der wenigen erhaltenen Bauwerke, wurde um 1800 gebaut und diente als Haus einer Fährfamilie, die sich den Überfuhrprofit mit den Indianern teilte. Der Fährmann an sich war kaum zu Hause, weil der lieber mit der Armee auf Indianerkriegen unterwegs war. Dafür hat seine Frau über 50 Jahre in diesem Haus gewohnt, war sicher auch spannend so das Leben in der Einöde als einzelne Frau mit den Kindern alleine…


    Und nach insgesamt über 440 Meilen ist Nashville erreicht, gut die Skyline hat sich doch ein wenig verändert…

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  • Das war das Ziel aller Bemühungen hier, als erste Nation am Mond zu landen.


    Ohne viel über ihre Vergangenheit nachzufragen, holte man sich die von Braun Truppe hier her, in die Hauptstadt der Kressepflanzer. Und dann testet man, schraubte und bastelte und testete..


    Und bald hatte man die erste Rakete, noch der V2 ähnlich. Hier die aus Deutschland mitgebrachten Originalpläne.

    Trotz Rückschläge und des Vorsprungs der Sowjets ließ man sich nicht entmutigen.


    Und kehrte erfolgreich mit Mondgestein zurück, dieser Stein wird auf 2 Milliarden Jahre geschätzt.


    Die NASA kann auch improvisieren, der als Quarantänestation umgebaute Airstream Wohnwagen.


    Huntsville dient aber weiterhin der NASA als Forschungsstelle. Dzt arbeitet man hier wieder an einer neuen Generation von Mondlandungen…


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  • Erster Stop: Montgomery. Alabamas Hauptstadt und auch erste Hauptstadt der Konföderation, Präsident Davis wurde hier angelobt.

    Damit er nicht weit nach Hause muß, hat man gleich gegenüber dem Capitol das Erste Weiße Haus errichtet. Lang hielt man es da nicht aus, ein Jahr später war man nach Richmond übersiedelt. Alabama ist dann doch ein wenig weit weg vom Geschehen…


    Fast hundert Jahre später gab es ein Comeback von Montgomery auf der Bühne der Politik. Von dieser Kirche aus, organisierte man den Busboykott gegen die Öffentlichen Verkehrsmitteln von Montgomery. Anlaß war die Verhaftung von Rosa Parks, die sich weigerte ihren Platz einem Weißen zu geben.


    Im Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht wurden 40 Leute von Rassisten umgebracht, denen hat man hier in Montgomery ein Denkmal samt Museum errichtet.


    Seit heute befindet sich auch mein Namen im Archiv des Museums.


    Hank Williams, Countymusikikone und Vorbild vieler Musiker, lebte hier und man ist stolz auf den Sohn der Stadt, gibt sogar ein Museum für ihn.

    Die ehemalige Stahlstadt Birmingham, im Norden von Alabama, war ebenfalls Schauplatz blutiger Auseinandersetzungen. Friedliche Demonstrationen wurden hier von der Polizei mit scharfen Hunden gestoppt bzw wurden die Leute niedergeprügelt.


    Die Feuerwehr beteiligte sich ebenfalls mit Einsätzen von Wasserwerfern.


    Am Rande des Parks steht diese Baptistenkirche, diese war oft Ziel von Bombenanschlägen des Klans. Bei einem Anschlag wurden 4 schwarze Mädchen getötet. Man kann viel an den USA kritisieren, aber wie sie hier ihre Vergangenheit im öffentlichen Raum ohne Beschönigungen und Verniedlichungen aufarbeiten ist mMn beispiellos.


    Doktor King mit einem Zeitzeugen, der, wie im Süden üblich, sehr freundlich und natürlich einem Plauscherl nicht abgeneigt, mit mir über Gott und die Welt sprach, jedenfalls für ihn ist Alabama das Sweet Home….


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    Position:Courtyard Cir SW,Decatur,Vereinigte Staaten

  • Sweet Auburn, Stadteil von Atlanta, mit einem berühmten Sohn. Der Vater von Martin Luther King predigte hier schon, und später war hier auch der Sohn aktiv, hier war auch das Zentrum der Bürgerrechtsbewegung.


    Die ganze Nachbarschaft steht unter Denkmalschutz, um sie im Zustand der 60er Jahre zu erhalte


    Auch das Geburtshaus von Martin Luther King liegt ebenfalls in dieser Straße.Atlanta war eine reaktiv liberale Stadt im Süden, dh dieses Viertel war von Weißen und Schwarzen bewohnt. Der kleine Martin hatte auch weiße Spielkameraden, nur ab der Einschulung war es vorbei, dann wurde zwischen Weiß und Schwarz getrennt…


    Nicht weit entfernt vom Geburtshaus steht das Mausoleum, rund herum sind verschiedene Museen, die sich eindrucksvoll mit der jüngeren Geschichte sehr kritisch befassen und auch die Brutalität der weißen Rassisten gegenüber der Bürgerrechtsbewegung anspricht.


    Diesen Blick von einem der zahlreichen Hügel hatte auch der Unionsgeneral, welcher die Stadt einnahm und anzünden ließ. Heute steht hier die Carter Bibliothek, die sich mit dem Leben und der Präsidentschaft Jimmy Carters beschäftigt. Carter war 1971 (!) der 1. (!) Gouverneur Georgias, der den Rassismus beendete.


    ..das brachte ihn genügend Schub, um das korrupte Nixon Regime, welches Ford vertrat, abzulösen und hier für 4 einzuziehen. 1980 übernahm dann ja die Wall Street mit der Marionette Reagan das Amt, ab da begann dann das Motto „schützt die reichen“ sich global bis heute als politische Strategie durchzusetzen.


    Ein Mitbringsel vom Onkel Leonid für den SALT 2 Gipfel in Wien. Angeblich war die Flasche noch voll mit Wodka beim Abflug in Moskau. Der Flug war lang und der Leonid durstig. Und dann haben alle in Wien geglaubt, dem Leonid geht es schlecht, weil er so roboterartig unterwegs war. Und die Schachter hat die Frau Breschnew mitgegeben, die war beim Abstauben immer im Weg auf der Datscha…


    Und wie vor jeder größeren Sportverantstaltung immer wieder das zahlreiche Aufgebot der Exekutive, die schon sehr angespannt wirkt.


    …und diesmal war ich sicher nicht der einzige Österreicher in der Halle..

  • Bestes Herbstwetter zum. letzten Heimspiel des Georgia Tech Colleges


    Das Spiel findet Campus der Uni statt, wo man ein Stadion für 50.000 Zusehern hat. Wär irgendwie so, wenn die Uni Wien Mitten im 9. Bezirk ein Stadion hätte und in etwa den gleichen Zuschauerzuspruch wie Rapid.


    Jedenfalls sind alle Studenten irgendwie eingespannt, die Jungen sammeln Spenden..


    …die Mitglieder der Studentenverbindungen beobachten das Ganze von Ihrem Heim aus, wirken aber genau so unsympathisch wie Studentenverbindungen bei uns…


    Die Marching Band spielt sich mit den Cheerleader schon warm…


    das Ramblin‘ Wreck von Georgia Tech fährt ein..


    Hier der Block West im Einsatz, welche die Mannschaft alle 4 Vierteln durchgehend anfeuern.


    …nach hartem Ringen werden die Gegner niedergerungen…

    Man bedankt sich dafür im gemeinsamen Gebet nach Spielschluß. Das ist die Frage, ob ein Busserl mehr Gottesfurcht auch dem österr. Fußball helfen würde. So eine kleine Bibelrunde samt Gebet auf St. Hanappi wär ja mal was Neues…


    Aber da man das letzte Spiel gewonnen hat, wird wahrscheinlich heut am Campus noch die eine oder die andere Bierdose geöffnet werden…
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  • das Angebot an wahren Religionen ist ein großes und belebt das Geschäft, deswegen wird schon am Morgen um neue Anhänger an der Straßenkreuzung geworben.


    Atlanta, Heimat von Ted Turner und CNN. Und niemand kennt da Elmo den Problembären.

    Das Innenleben des CNN Komplexes. Links die längste Rolltreppe der Welt führt zum Besuchereingang.


    Der nächste Weltkonzern gleich in der Nachbarschaft, die Fa. Coca Cola, mit einer Mischung aus Museum, Tempel und Öffentlichkeitsarbeitaußenstelle.


    Als Abschluß gibt’s Kostproben aus der ganzen Coca Cola Welt. Aus über 400 diversen Kracherln kann man sich ins Zuckerkoma trinken. Gingerbread Cola sollte man aber auslassen, auch Pfefferminz Sprite wird sich nicht durchsetzen.


    Die wenigen grünen Platzerl von Downtown werden von den eifrigen Schachspielern genützt, weiter hinten wurde der Park für diverse Geschäfte genützt, ich hab da nicht nachgefragt…


    Ein Blick vom Olympiapark auf die moderne Skyline, viel altes ist nicht über, von der Union im Krieg niedergebrannt und anscheinend im 20. Jhdt. wurde auch gern die Spitzhacke eingesetzt, um Hochäuser zu bauen.

    Als Andenken an die Olympischen Spiele von 1996, die Wasserspiele.


    Das Nest der heimischen Thrasher, die Phillips Halle, gemacht für 20.000 Zuschauer, der Großraumnvon 5 Mio. Leute muß schließlich auch unterhalten werden…


    Und diese Ungläubigen glauben nicht an den Hockeygott, soviel steht fest.

  • Stone Mountain, der Wallfahrtsort für Leute, die den Bürgerkrieg als „War of Northern Aggression“ bezeichnen. Gebaut mit Geldern der Töchter der Konföderation und Ku Klux Klan, welcher auch vor Ort Kreuzverbrennungen durchführte.


    Das Relief zeigt die Generäle Lee und „Stonewall“ Jackson, sowie den UHCSP Jefferson Davies, samt ihren Lieblingspferden. Da steht ein so ein Granitmonolith seit einigen hundert Millionen Jahren herum, denkt sich nichts und bekommt dann innerhalb von 50 Jahren eine politische Tätowierung. Obwohl ein Victor Adler, Otto Bauer, Bruno Kreisky Relief am Wilden Kaiser eigentlich eine tolle Sach wäre….

    Jedenfalls hat man durch die Ebene einen schönen Blick von oben auf die Skyline des 50km entfernt liegenden Atlanta….


    Jedenfalls dauerte es fast 100 Jahre bis 2 schwarze Studenten die Heiligen Hallen der Uni zu Athens betreten durften, 1961! war es soweit….


    Dabei entwickelte man hier sogar die Wunderwaffe, die doppelläufige Kanonen. Da man eher schon im Teststadium stagnierte (unkontrolliertes Herumschießen führte zu diversen Verletzungen), verwarf man das Projekt und fügte sich dem Schicksal….


    Mittlerweile ist Athens eine nette Studentenstadt mit einer über die Grenzen bekannte Musikszene. So in etwa muß man sich den Anfang von REM auch vorstellen…


    Jedenfalls kehrten sie, wie viele Musikanten, gerne beim Wirten ein. Der ihres Vertrauens war ein gewisser Mr. Weaver D, welcher für seine Südstaaten Hausmannskost auch heute noch geschätzt wird. Sein Motto „Automatic for the People“ ziert als Plattentitel eines der erfolgreichsten Alben von REM.


    …und so schaust drinnen aus. Rechts an der Kassa bestellt man, an der Durchreiche holt man sich, in meinem Falle Fried Chicken mit Fisolen und Mashed Potatoes, das Essen ab. In den 2 Kübeln ist Links Zitronenlimonade und rechts Eistee. Die Speisekarte hinten ist eher Dekoration, geben tut es was die Köchin ansagt, was es gibt. Man beachte auch das Obama Plakat über der Durchreiche, auchnim Biblebelt gibt’s Vernünftige…


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  • Das Plantagensuchbild, wo hat sich die Boone Hall versteckt…?


    Nach einigen hunderter Metern durch die Eichenallee taucht sie auf, die älteste Plantage der USA, welche immer noch in Betrieb ist, gegründet wurde sie um 1680.


    Einige billige ausländische Wanderarbeiter auf der Suche nach Arbeit, lungern in der Allee herum…


    Dies ist die 4. Version des Plantagenhauses jedenfalls, errichtet auf den Resten der Vorgängerhäuser…


    Die Rauchkuchl, das älteste Haus von South Carolina, original erhalten.


    Als eine der wenigen erhalten, die Sklavenstraße, angelegt vor dem Eingang zur Plantage, hier lebten bis zu 200 Sklaven in ihrem eigenen Dorf. die Ziegel wurden selber abgebaut und gebrannt, natürlich von Sklaven, bis zu 300 waren beschäftigt.


    Und natürlich hatte man einen eigenen Zugang zum Wasserkanal….


    …damit die Baumwolle sofort nach Charleston kommt…


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  • Charleston, South Carolina, im Jahre 1861 begannen diese Kanonen den Civil War. Von dieser Batterie…


    …wurde auf Fort Sumtner geschossen, wo die Unionstruppen eingeschlossen waren und nach 3 Tagen kapitulierten.


    Neben den Reis- und Baumwollplantagen ein weiterer Grundstein für den Reichtum der Stadt, der Sklavenhandel.


    Da Sklavenhandel öffentlich verboten war, wurde dieser hinter den Mauern diese Gebäudes bis 1863 abgehalten. Hier wurden die Sklaven gewaschen, angezogen, mit Wachs poliert(kein Scherz!), um sie den Plantagenbesitzern zu verkaufen. Immerhin konnte man bis $ 1.000 für einen männlichen Sklaven erzielen…


    Und nicht weit davon entfernt feierte die feine Gesellschaft in Gebäuden wie diesen…

    …und man wohnt auch nicht schlecht und hatte sich gut eingerichtet, King Cotton machte es möglich..

    Von Villen wie diesen beobachtete die damalige Seitenblicke Gesellschaft, den oben erwähnten Angriff und fand dies sicher alles ganz spannend.


    Durch den verlorenen Krieg, den Preisverfall von Baumwolle, diversen Erdbeben, Bränden und Hurricanes begann der Abstieg dieser Stadt. Erst mit dem 2. Weltkrieg, als Flottenstützpunkt, konnte der Abstieg aufgehalten werden. Jedenfalls kann man sich einiges vom Glanz des Antebellum hier vorstellen und stellt fest, daß sich die Ausbeutung vieler Menschen immer gelohnt hat und lohnen wird…


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