
Willkommen im Sumpf! Die Römer bewiesen immer Humor mit ihren Ortsnamen. Dabei wird der Reisende gleich bei der Ankunft mit einem großen Brunnen begrüßt. Den braucht es auch bei Mitte November und über 20 Grad….

Hauptattraktion von Arles, natürlich von Arles. Da die römische Kolonie vom alten Julius gegründet wurde, muß man seinen Einwohnern schon was bieten…

Gute 20.000 Zuseher fanden in der Arena Platz und unterhielten sich bei Gladiatoren, verfolgten Christen und diversen Tieren aus dem Römischen Reich.

Der 3. Stock fehlt und wurde im Laufe der Zeit abgetragen und als Steinbruch für neue Gebäude verwendet. Um sich die Stadtmauer zu sparen, hat man in der Zeit nach den Römern gleich die Häuser in die Arena gebaut und die Wachtürme draufgebaut.

Der Große Preis der Streitwagenfahrer von Gallia Narbonensis wurde hier ebenfalls ausgefahren
Und hier der Zugang für die Zuspätkommer, das sollte dann doch überlegt werden, ob es risikiert werden soll….
Eine gut gewachsene Römerstadt braucht natürlich auch ein Theater, aber anscheinend war die da eher sportbegeistert, war eher kleiner angelegt als in Orange.

Für zu experimentierfreudige Theatermacher (Stichwort: „Orgien, wir wollen Orgien“) oder gar Regimekritiker („Die spinnen, die Römer!“) war hier nicht wirklich Platz, zu Nahe war die Arena mit ihren Rundbögen gefüllt mit Löwen und anderen wilden Tieren.

Der alten Straße folgend, die es auch schon zur Römerzeit gab, geht es auf den „Hauptplatz“.

Dieser hat nicht nur einen Obelisken zu bieten, sondern auch diverse interessante Gebäude.

In der Kirche wurde der Kaiser Barbarossa zum König von Burgung gekrönt, hat ihm am Schluß auch nix geholfen, vielleicht hat in der eine Titel mehr deshalb nach unten gezogen, wie er im Fluß untergegangen ist.

Innen findet sich eine ziemlich große Sammlung von diversen Reliquien von heiligen Menschen. Oder die Bischöfe haben sich für viel Geld ziemlich viel Tand andrehen lassen. Soll ja ein ziemlicher Wirtschaftszweig gewesen sein, der Handel mit Reliqiuen und diverser Leichentücher. Jedenfalls Barbarossa haben sie nicht geholfen, die Vereinigten Heiligen von Arles.

Nicht nur über der Erde wird dem Alten Forum der Römer erinnert….

Unterirdisch sind noch die alten Stützmauern, die für das Forum vor über 2.000 Jahren errichtet worden sind erhalten. War ziemlich gespenstischer Abstieg alleine in die Unterwelt von Arles….
Diese werden Cryptoporticus genannt und sind irgendwie ziemlich einzigartig. Dienten im 2. Weltkrieg auch als Luftschutzkeller. Es gibt Erkenntnisse, daß sie auch als Unterkünft für Sklaven dienten. Jedenfalls ziemlich beeindrucken solche 2.000 Jahre alten Konstruktionen zu sehen, mit Abwasserkanal.
Auf ebener Erd gibt es noch weitere Römische Einrichtungen, wie das die Thermen des Augustus. Das Kommunikationszentrum in der römischen Zeit, wo sich alle trafen, diskutiert und getrollt wurde. Als wie das Internet, nur physischer, aber dafür alle nackt.

Die beschauliche Stadt mit ihrem südlichen Klima bietet neben zahlreichen Motiven auch interessante Farben…

Das zieht natürlich Kreative an, wie einen gewissen Herrn van Gogh, der hier sein Openair Atelier aufgeschlagen hat.

Färbt auch auf mich ab…..

…und so endet der Tag, und wie seit 2.000 Jahren steht der Mond über den Zeugnissen römischer Architekturkunst.






































Die Kirchenbrüde ziehen natürlich die eine oder andere Geheimgesellschaft an, die heute keiner mehr kennt, für den Klan war es doch noch etwas zu früh.































































und seit dem 7. Jahrhundert wird hier Wein angebaut, wahrscheinlich auch nicht unwichtig in der Standortentscheidung, hier ein Schloß anzusiedeln.







Über die Stallungen betritt man wie einst das Gesinde das Schloß, errichtet in einer Koopertion zwischen dem besten Architekten, Malers und Gartengestalters. Nach dieser Baustelle wurde die vom Fleck weg gleich für sehr ehrgeiziges Projekt engagiert, es ging darum die Jagdhütte vom Wiggerl seinem Vater wohnlich zu machen. Soll in der Nähe von Versailles liegen, wers kennt…


Wer soviel Macht hat, braucht sich nicht lange Gedanken über Feinde machen. Vor allem wenn es dann doch gleich 2 Kardinäle sind. Richelieu, bekannt aus div. Mantel- und Degenfilme und der eher unbekannte Mazarin, direkt aus Italien als Legionär verpflichtet. Hier alle 3 abgebildet, der in der Mitte ist der Wiggerl natürlich.






















Das Bild ändert sich aber dann schnell, jetzt gibts Privatstraßen und „Gated Communities“ mit einem Türlsteher und vielen Verbotsschildern.






Hier handelt es sich nicht um den ersten französichen Sternenzerstörer, sondern sowas kann man sich leisten, wenn viele Damen einem seine doch etwas teuren Handtascherln abkaufen. Die Stiftung des Herrn Vuitton.






Die Werbekolonne verkürzt die Wartezeit. Zu erst die Sponsoren der „Leiberl“, gelb, grün und gepunktet.









