• Nachdem beim 1. Versuch es ziemlich geschüttet hat, geht es nochmal in mein Lieblingsbarrio San Telmo.

      
    Immerhin gibt’s auch viele Bekannte da. Die kleine Mafalda wohnt da mit ihren Freunden.

      
    Onkel Fredy und sein Kumpan (zuständig für Bebida und Cuenta) ist berühmt für seine Sandwich mit Chorizo oder vom Steak und die munden wirklich.

      
    Seine Hütte ist gleich bei der Markthalle, wo so ein Lokal hingehört.

      
    In der Nachbarschaft trainiert die Tangotruppe Blauweiß Telmo am Platz vor Publikum.

      
    Der Wirt am Eck ist wie es sich gehört Fußballfan und offen für alle Vereine.  

    Nur bezüglich Fußballgott herrscht Monotheismus, da gibt’s nur einen. Gegenpapst Messi steht ja eher in der Kritik.

      

    Den siegreichen Helden, die hier die Engländer besiegten, hat man ein würdiges Denkmal hingestellt. Am linken Turm sieht man noch die englischen Kanonenkugeln.

      
    Auch dür die Opfern, der nicht so erfolgreichen Feldzüge, gibt’s Denkmäler. 

      
    Aber das Schöne an diesem Viertel ist, daß noch nicht alle alten Gebäude dem Stahlbeton geopfert wurden.

      
    Oder von Stararchitekten revitalisiert wurden…

      
    So bleiben bis jetzt diese Straßenzüge erhalten…

      
    Und sorgen für viel Leben auf den Straßen dieses Barrios

      

  • Mit der Fähre geht’s über den La Plata zurück zum Anfangsort, nach Buenos Aires.

      
    Über eine Stunde braucht die Fähre, um den Fluß zu queren. Die letzte Insel, die noch zu Uruguay gehört, und dann rauscht nur mehr der La Plata. Aber er singt uns kein Lied,,das tut er nur wenn Berti Vogts und Co. Passagiere sind. Viele hören da auch oft ein Lachen, ein lautes…

      
    Die Hafenanlagen von Boca kündigen das Ende der Überfahrt an.

      
    Die ultramoderne Skyline von B.A. taucht auf.

      
    Die Landungsbrücken des Bouquebus liegt mitten im Zentrum.

      
    In der Nachbarschaft der alte Hafen, der dem Spanischen König immer ziemlich wichtig war, damit auch etwa für die Krone überbleibt und nicht nur die Erhaltungskosten des oft verschlammten Hafen. 

      
    Im Zentrum, im Univiertel geschäftiges Treiben.

      
    Siesta im Schatten bei der Exekutive.

     Der neue Mieter im Präsidentpalast hat schon neue Freunde gefunden, die ihn öfters besuchen kommen,,haben sie gesagt. Zum Diskutieren.

      
    Aber in der Vergangenheit ist es hier ziemlich brutal zugegangen, wie das Mahnmal an der alten Uni zeigt, als man alle Professoren einkassierte, die für die Freiheit der Lehre eintraten. Immerhin noch keine 50 Jahre her.

      

    Die Uni gegründet überraschenderweise von den Jesuiten, immerhin sind die alten Gänge und Gewölbe noch erhalten.

      
    Der Kirchturm diente nicht nur dazu die Leute zu erinnern, wo ihr Gott Wort, er warnte auch vor Piraten, Portugiesen und anderen Ungläubigen, die BA etwas antun wollten.

      
    Die Murals Reminszens an die Zeit der Linken Hochburg.

      
    Spontankonzert vor der Uni, anscheindend um die Sommer- und Weihnachtsferien anständig zu beginnen….

      
    Und beim Onkel Fidel wird dann kubanisch weitergefeiert…

      

  • Der Hafen von Colonia wurde diesmal nicht von den Spaniern gegründet, die Portugiesen wollten damit den spanischen König sekkieren, sprich den Carlos häkeln.

      
    Das putzige Colonia liegt auch am Rio Plata, gute 50km von Buenos Aires entfernt. Jedenfalls kamen die Portugiesen auf die Idee einen Hafen samt Festung zu bauen.

     
    Die Waren mußten ja geschützt werden, und die spanischen Nachbarn waren auch nicht gerade erfreut, daß die Konkurrenz so nah eine Filiale eröffnete, noch dazu ohne Schlamm, den der Hafen von Buenos Aires zu bieten hatte. Die Portugiesen richteten sich bequem hier ein. Ein schattiger Hauptplatz, wo heute noch fleißig ausgegraben wird.

      Verantwortlich für die Abteilung Gotteshäuser durch Sklavenarbeit auch in Portugal: unsere Jesuiten.

       
    Auch andere Frömmler durften sich um das Seelenheil ihrer Kolonisten kümmern.der Leuchtturm hat in etwa die Höhe des eingefallenen Kichturms.

      
    Der Marktplatz war gestern in der Hand der alternativen Hippie Bastelkommune. 

        
    Aber immer noch sind die alten Gassen des kleinen Festungsstädtchens erhalten.

       
    Einige Belagerungen später und dann wurde auch der König der Portguiesen davon überzeugt, daß die Hafen- und Zollverwaltung am La Plata doch besser in spanischer Hand bleibt.

      
    Synergien schaffen, sich auf einige wenige spezialisieren. Fakt: der Hafen hier wurde geschlossen. Ein- und Ausfuhr passiert nur über Buenos Aires.

       
    Doch heute läuft es umgekehrt, viele Portenos dient Colonia als Ausflugsziel. Die schattigen Gastgärten….

        

    …die Idylle der kleinen Hafenstadt….

      Und ihre 500 Wirte, die mit herzhaftem Essen aufwarten, verkürzen die Zeit….

      Bis die Sonne im La Plata versinkt………

           
        
     

  • Hätte sicher was, aber ob der Heinz Rühmann je eine Ahnung hatten von der Lage der Stadt?

      
    Die Ramblas ziehen sich über 30km mit einer Strandpromenade. Dazwischen gibt es immer wieder Strände, die zum Baden geeignet sind. Und alles sehr gepflegt und sauber, also keine Konservenfabrik, die in der nächsten Bucht das Thunfisch Öl entsorgt und in den La Plata kippt.

      
    Diese Lage erklärt auch das Fortziehen aus der Innenstadt.

      
    Wie es sich für die hiesige Fußballbegeisterung gehört, wird hier natürlich NICHT ein urtoller Beachvolleyball Event veranstaltet, sondern hier treffen sich am Wochende internationale Badkicker für einen gepflegten Strandkick, das Estadion ist schon bereit.

      
    Die ersten Fans sind kaum zu halten…

      
    Überhaupt interessant weder in Argentinien noch in Chile würde es diese Szene geben, dort ist der gemeine Straßenköter daheim.Baywatch gibt’s auch, aber keine Damen, die dort Dienst schieben.  

    Neben den Stranabschbnitten  gibt’s immer wieder Parks. 

      
    Jedenfalls es gibt definitiv hektischere Hauptstädte und mit weniger Lebensqualität als diese ziemlich europäische Stadt. Vielleicht hätt der Heinz Rühmann doch herfahren sollen….

      

  • Die Hauptstadt der Urus spielt gleich Leben und greift zu den Wasserkübel. Die La Plata Gegend deutlich feuchter als das kontinentale Gegenüber am Pazifik. Punschtrinken unter dem Christbaum eher eine feuchte Angelegenheit, wäre aber auch noch zu bald gewesen.

      
    Nach einer offiziellen Startverschiebung der Besichtigung beginnen wir am Platz der Unabhängigkeit. Immerhin war das Hochhaus einmal das größte Haus in Südamerika, aber wir wissen mittlerweile die Chilenen dominieren ja alles. Der Reiter davor ist Staatsgründer, zum Dank ist auch auf diesem Platz begrabe. Gut, daß die hier nicht so auf Tiefgaragen stehen.

      
    Der Platz und die letzte Mauer der ehemaligen spanischen Festung bilden den Eingang in die Altstadt.

      
    Und die Hauptstadt des kleinen Landes hat einiges zu bieten, vor allem alte Gebäude, wie restaurierte Palais.

      
    Parkanlagen wie es sich für spanische Kolonialstädte gehört…

      
    Alte Kaffeehäuser mit jungen Damen davor, leicht grantig wirkend.

      
     Dafür das Personal nicht grantig.

      
    Überraschenderweise sieht man auch gleich, wer das Sagen hat im Kleinstaat.

      
    Zum Renovieren gibt es ziemlich viel, der Eindruck besteht daß das Zentrum ziemlich verlassen ist, da die meisten Leute Richtung Meer und Küste gezogen sind.

      
    Auch dieses Palais wird renoviert. Irgendwie ist Montevideo ein wilder Mix von allen europäischen Metropolen des 19. Jahrhunderts.

      
    Am Platz, benannt nach Herrn Zabala, Gründer von Montevideo und Gouverneur von Buenos Aires. Dies kann auch als erster Erfolg Argentiniens gegenüber Brasilien gesehen werden, die Hoheit über die Einfahrt am La Plata wollte man den Portugisen nicht geben.

      Aber immer wieder verlassene Häuse, die schon ziemlich runtergekommen sind.

      Ein altes Mietshaus, auch leider dem Verfall preisgegeben.

       
    Die heutigen Kreuzfahrtschiffe, vielleicht doch leicht überdimensioniert.

     

    Der Balkon: die Streben aus Glas gefertigt. Die Stadt, mit Rinderzucht groß geworden, muss einmal ziemlich reich gewesen sein. Auch war sie der größte Hafen der Region.

      
    Die alte Markthalle am Hafen, heute kulinarischer Treffpunkt der Hauptstädter. Der Grund:

      
    Ca 10 Parilla Lokal sorgen für das leibliche Wohl der Urus und ihrer Gäste. 

      

    Nach 18.00 Uhr, die Büros werden verlassen, die kleinen Geschäfte machen zu.Die Hauptstädter wechseln Richtung Strand und Meer.

      
    Nur Artigas, der Nationalheld und Befreier von den Spaniern, bleibt da und paßt auf. 

      

     
     

  • Die offizielle Mission wird natürlich von der größten südamerikanischen Flotte unterstützt. Die Marine ist um Imagekorrektur bemüht und ziemlich locker drauf. Wir reden hier immerhin von südamerikanischen Militärs.

      
    Die Seefahrt allgemein hat Valparaiso zu einer ziemlich reichen Stadt gemacht und der Salpeterexport für die Düngererzeugung. Dieser dokumentiert sich in den alten Palais in der Altstadt.

      Aber die beste Zeit ist lang vorüber…

      
    Aber trotzdem kann man sich die alte Athmosphäre hier vorstellen.

      
    Der Goldrush in San Francisco brachte auch viele Leute und Geld hierher. Die meisten sind wahrscheinlich ausgestiegen und hatten nach einer Kap Hoorn Umsegelung genug vom Schifferlfahren und haben sich im Hotel einquartiert.

      
    Derzeit dienen viele alte Wände hier als Graffiti Kunststätte.   
    Die Oberschicht hat sich ihre Villen auf die vielen Hügeln hier gestellt.Um raufzukommen gibt es in der Stadt einige alte Aufzüge aus dem 19. Jahrhundert.

      
    Von oben hat man ein tollen Blick auf die Bucht und den Hafen, was wichtig wahr um zu sehen, ob die eigenen Schifferl wieder retour sind.

      
     Da würd sich der chinesische Reeder freuen, endlich sind die Container aus Shanghai da! 
    Jedenfalls haben die Herrschaften auch Phantasie beim Hausbau gezeigt.

      
    Die Hügeln sind auch jetzt noch sehr gefragt, eben weil unten kein Platz. Und der ist künstlich aufgeschüttet. Da wird dann auch improvisiert….

      
      Nicht alle Aufzüge funktionieren….

      
    So muß man die steilen Treppen zu Fuß überwinden.

      Da sieht unser Palast noch gleich viel mehr kaputter aus….

      Dafür lohnen die Blicke auf die Barrios.

     Schönes Bild der übersteigerten Gegenwartsdarstellung, schaut gefährlicher aus als es ist.
      
    Dabei ist eher Ruhe angesagt und das Barrio wie ausgestorben….

      
    Und immer wieder sensationelle Murals an den Wänden.

      
    Aber es gibt noch weitere Hügeln zu entdecken, da wo das Geld daheim war. Und jetzt die Touristen verkehren. 

      
    Verschiedene Baustile wechseln sich ab.

    Das dürfte auch das Kutlurerbe sein, der Rest wär aber auch schade, wenn er verloren gehen würde.

       Und von der Oberstadtdirektor hat man einen schönen Blick auf die Nachbarhügel, wie sie zuwachsen.
      
    Oder sieht den Abendverkehr von oben. Fast keine Busse unterwegs…..

      
    Die Graffitikunst lockert das graue Stadtbild auf.

      
    Das Weltkulturerbe gebührt zu recht, hoffentlich werden auch die alten Gebäude vom Verfall gerettet.

      

  • Früher eine der wichtigsten Hafenstädte der Welt, als es noch keinen Panamakanal gab. Entweder war dies der letzte Hafen vor oder nach der Kap Hoorn Umsegelung. Hier wurden dann die definitiv nicht schiffstauglichen Crewmitglieder an Land gesetzt. Zwar tapfer gehalten, was es noch zu halten gab, rund ums Kap, aber trotzdem am Nivaeu der Landratte geblieben. Aber so schlecht ist es da nicht.


    Die Bedeutung ist natürlich kleiner, heute dominieren die Touristen und das Geschäft mit China.


    Das Leben ist beschaulich geworden in der ehemaligen Hafenmetropole findet auch der lokale Seelöwen Harem und hat den lokalen Brauch der Siesta übernommen.


    Valparaiso ist die Hügehoch geklettert, was nicht unklug ist, da es auch hier gern bebt und ein Tsunami zu Besuch kommen könnte.


    Ob das jetzt wirklich so schützenswert ist, um es als UNESCO Weltkulturerbe zu bezeichnen, erscheint doch leicht seltsam.
    Dieser spannende Bau links ist jedenfalls das größte südamerikanische Parlament.


    Und weil der General Pinochet so Angst hatte, daß diesen etwas passiert, wurden sie auch von der größten Flotte Südamerikas „geschützt“ und aufgepaßt, daß keine „Abstimmungsfehler“ passieren.


    Da war man ganz froh, starke Freunde zu haben, wenn die bösen Marxisten aus Kuba gekommen wäre. Gleich in der Nähe auch der „Hausmeisterstrand“ der Chilenen – Vina del Mar.


    Dann geht’s es wieder zurück Rtg Altstadt, die seinerzeit künstlich aufgeschüttet wurde. Ein Monte Carlo ohne Grand Prix und Casino.


    Mittelpunkt des Hafenviertels, der Platz der Admiralität.


    Früher war dies die Sommerresidenz des Präsidenten. Jetzt sitzt ein 4-Stern Admiral drinnen und hat das Oberkommando. Während der Junta war es beides gleichzeitig…..


    Damit könnte auch das Verschwinden der O-Busse aus Linz geklärt werden. Und so Retro geht’s dann morgen weiter….

  • Santiago meldet auch heute wieder Hochsommer mit sportlichen 32 Grad. Da läßt der Großstädert das Leben leichter angehen.

      
    Obwohl heute Markttag bei mir in der Nachbarschaft ist. Sprich eine Gasse wird blockiert und die Standln aufgestellt.

      
    Bei der sommerlichen Hitze eignet sich die U Bahn als Transportmittel perfekt, wenn nicht gerade der Wagon übervoll ist.

      
    Proxima Station, Belles Artes hört sich einfach besser an als nächste Station Taubstummengasse. Und im Gegensatz zu Wien sind U Bahn Stationen öffentlicher Raum mit Kunst. Seit den Gratiszeitingen kann man das von Wien nicht behaupten. Aber die Carabineris für eine Woche Dienst am Praterstern als Austausch zu holen, wär ein interessantes Experiment.

      
    Vor der Station wichtig: der Kiosk mit eiskalten Getränken. Einer von ca. 1 Million hier.

      
    Ziel ist das Museum des Gedenkens und der Menschenrechte. Errichtet 2010 20 Jahre nach Ende der Junta unter Pinochet. Es wurde kritisiert, daß es lange gedauert hat dies zu errichten. Das wäre wie wenn in Österreich 1954 ein Museum zur Aufarbeitung der Februarkämpfe und 1958 ein Museum zur Aufarbeitung der NS Zeit errichtet worden wäre. Vielleicht ist es in den nächsten 20 Jahre so weit….

      
    Das Museum beschäftigt sich mit dem Putsch gegen Allende, der Machtübernahme des Militärs und der systematischen Ausrottung aller linken Parteien und Gewerkschaften und des Terros gegen Millionen von Chilenen, von denen heute noch viele für immer in Todeslagern verschwunden sind oder im Fuballstadion, das als Gefängnis diente.

      
    Es ist ziemlich unfaßbar, was Militär und Polizei unter dem Motto „Terrorbekämpfung“ sich alles für Foltermethoden bedienten. Auch die zynischen Todeserklärungen für Leute, die erschossen wurden, aus der Nazizeit hat man verwendet.

      
    Solche Museen sollten sich auch Abgeordnete anschauen, die sonst hirnlos im Parlament Sicherheisgesetze verschärfen und so die Basis für Irre wie Pinochet legen.

      
    Nach über 4 Stunden in diesem sehr gut gemachten Museum geht’s zu den Bellas

      
    Und Artes. Ein Großgemälde, um die U Bahn Station ja nicht zu verfehlen.

      
    Auch hier Markttag, vom Pickup.   

    Das „Akrobaten unterhalten Autofahrer“ Programm könnte man bei uns auf Arbeitslose Schauspieler ausweiten, die zB am Gürtel kleine Dramulette für das wartende fahrende Volk gibt. Und ganz oben vom Hügel schaut Jesus zu.

      
    Das „Bellas Artes“, das Nationalmuseum der Schönen Künste.

      
    Das Zielt ist erreicht,  die schattige Wirtschaft stärkt den Touristen mit einem Glas kalten Pisco, und haucht wieder Leben ein.

      
    Daheim angekommen, auch die Marktfahrer sind fertig 

      
    Aber der chilenische Adventmarkt hat den Betrieb am Gehsteig aufgenommen.

      

  • Mittlerweile wohnen über 8 Millionen im Großraum Santiago. Angefangen hat alles hier, am Steinhügel

      
    Ganz oben haben sich die Spanier eingerichtet, der Grund: die Einheimischen waren nicht so begeistert. Aber mit diversen Mittel der Zivilisation wie Stärke Waffen, diverse Krankheiten, die unbekannt waren, haben die Spanier durchgesetzt. Deswegen das große Denkmal für die Wiege der Nation.

      
    Mittlerweile eine Grünoase in der Stadt und Ausflugsgebiet.

      
    Der spanische Conquistador schaut auf den Felsen, wo die erste Festung stand.

      
    Der Indio versucht immer noch den Felsen des Leidens von Santa Lucia zu nehmen. Die Umgebung hat sich leicht geändert, wie man sieht.

      
    Die Anden waren immer schon da, der Turm ist das höchste Bauwerk von Südamerika.(natürlich der hintere)

      
    Auch der Blick in die Innenstadt zeigt viel Glas und Stahlbeton. Historische Bauten stehen wenige, zu unruhig war die Erde da und hat immer wieder  zu Neuaufbau bzw Abreißen von Gebäuden geführt.

      
    Gegenüberliegend am anderen Hügel gibt’s sogar eine Jesusstatue, nicht so groß wie in Rio.

      Das Zentrum mittlerweile schon sehr bleibt, in den vielen Einkaufsstraßen spielt es sich schon ab…

      Weihnachtsstress ist auch hier ausgebrochen.

      
    Sehr lobenswert: die Stehespressobars. Mit einer Sitzkassierin und das weibliche Fach- und Ausschankpersonal. Café Haiti sollte unbedingt bei uns eine Filiale eröffnen.

      
    Zurück zu den Sehenswürdigkeiten, natürlich ein großes Theater, sicher das größte in Südamerika….

      
    Wie es sich für eine anständige spanische Kolonialstadt gehört, gibt’s natürlich den großen Hauptplatz.

      
    Natürlich mit dem Rathaus, diesmal nicht so alt, weil erdbebengeschädigt.

      
    Zu der Kirche ist zu sagen, die dürfte Gott entweder nicht gefallen oder er hätte gern mehr Parkplatz in der City, was vielleicht im 19.Jahrhundert leicht verfrüht war, da wurde sie zum dritten Mal wieder aufgebaut. Das freut die Spender.

      
    Bemüht das objektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu gewährleisten, die lokalen Carabineri. Noch nie so eine große Stadt ohne Bettler gesehen……

      
    Wie für eine Hauptstadt üblich, auch die diversen demokratischen Einrichtungen, wie der oberste Gerichtshof.

      
     Und bis zur Militärdiktatur war hier das Parlament. Von Pinochet wurden die Abgeordneten verlegt, viele gleich ins Gefängnis.
      
    Der Erste sozialistische Präsident Allende. Begründer der Unidad Popular und nicht wirklich gut in den USA angekommen, durch diverse Verstaatlichungen.

      
    Während des Putsches nahm er sich das Leben im Präsidentenpalast, das größte Gebäude des kolonialen Spaniens in Südamerika übrigens.

      

     
    Der Palast wurde übrigens von Pinochet bombardiert, da sich Allende mit seinen engsten Mitarbeitern und der Präsidentengarde verschanzte. Die Garde gibt’s heute noch…..

      
    Und auch Leute, die sich noch an Allende erinnern…

      
    Mittlerweile sitzt die Tochter des einzig loyalen Generals Allendes hier als Präsidentin, auch eine Sozialistin. Und davor weht die größte chilenische Fahne Südamerikas….