• Während gestern Sandsteinwüste angesagt war, landet man, wenn man eine Abzweigung früher nimmt im Regenwald und in einem Klimarätsel.

      
    Das tief eingegrabene Flußbett dient als Rauchfang für atlantische Luft, welche Regen bringt, auch heute. Weil drüben vom Pazifik kommt nix, über 6.000m zu steigen, das überlegt sich dann doch jede Wolke ernsthaft.

      
    Träumte von dunklen Pferden an einem Flußbett….

      
    Auch die Inka Jugend begeisterte Ballesterer, wie man am gepflegten Platz sieht.

      
    Die Verpflegungsstelle ist aber schon bereit und warme Tortillas vom Ofen werden gereicht. Schließlich war ja schon Start um 7.00 Uhr.

      Und dann beginnt der lustige Teil der Reise. auf den nächsten 25km werden schnell 2.000 Höhenmeter erklommen, auf einer Schotterpiste.

      Tolle Sicht, daß ist kein Nebel sondern die Wolkendecke, die durchstoßen werden muss.

      Plötzlich auftauchender Gegenverkehr oder langsamer Autos lockern das ganze Geschehen auf, auf der Seite geht es eh nur über 1.000m und mehr runter. Und weil es so lustig war, sind wir da auch wieder zurück gefahren.

    300m unter dem Großglockner haben wir den Paß erreicht, den Obisque.Fast 3.500 Meter

     
    Einer Partie, die sich vor einiger Zeit am Transport eines Mühlsteins versucht haben und denen der Wagen gebrochen ist

      
    Und nach 200m hat man die „Nubes“ hinter sich und dann dieser Blick auf die Hochebene

      
    Eine 18km Gerade, angelegt von den Inkas.

      
    Und die Wolken, nun die bleiben „unten“. Wie man sieht keine Spur von Regenwald mehr. der Kaktus hat das Kommando übernommen.

      
    Ein Blick auf die verschneite Cachispitze. Eine 6.000er Gruppe, die mitleidig auf die Alpen blickt.

      
    Geschäftstüchtige Inka Nachfahren am Standlmarkt.

      

    Und dann ist Cachi erreicht, da pulsiert das Leben.

      
    Grund: ganz klar Siesta ist angesagt.

      
    Sergio-Leone-Gedächniskirche.

      
    Hier sind sehr heilige Hunde, die mit Weihwasser ihren Durst stillen.

      
    Der Beichtstuhl aus Kaktusholz samt Stacheln soll angeblich demnächst in div. Parlamentsunteruschungsausschüssen etc eingesetzt werden

      
    Der Amigo Austriaco glücklich seinen Café con Leche nach überstandener Abfahrt durch die Nubestrinken zu dürfen.  

  • Heute geht es in das 2. größte Weinbaugebiet Argentiniens: zu den Winzern von Cafayte. Nur, die wohnen nicht wie bei uns in der Pannonischen Tiefebene, sondern im Andinen Hochland auf über 1.600m. Gut, daß es den Quebrada gibt.

      
    Schaut jetzt nicht nach traditionellem Weibaugebiet aus, aber wir haben noch 80km, entlang des Rio de las Conchas, der hat auch die bizarre Landschaft ziemlich Mitgestaltung vor ein paar 100 Millionen Jahre.

      
    Erste Station bei einem berühmten Tschecheranten:der Teufel, hier zu sehen seine Kehle. Trocken.

      
    Die Andinische Weinstraße sorgt für Abwechslung.

      
    3 Cruces: eine von vielen Gedenkstätten für verunglückte Fahrer. Die Argentinien Ralley fährt da auch durch.

       

    Viele sehen da die Titanic, ich seh einen Sternenzerstörer aus Star Wars.

      
    Der uns namentlich unbekannte Herr erreicht jedenfalls schon fast die Höhe des Großglockners.

      
    Eine Naturarena mit guter Akkustik findet man im Amphitheater. 

        
    In der Vorhalle sind die Merchandising Stände schon aufgestellt 

      
    Der Gewürzhügel für die Heurigenjause.

      
    Helms Klamm aus Herr der Ringe.

      
    Dann ist der Weinbauort erreicht mit einer Kathedrale samt 5 Eingangtüren, da dürft es wer eilig haben, wenn die Ernte in Gefahr ist.

      
    Ein Blick in die Weingärten, die bis auf 1.900m angelegt sind, dh bei uns bekämen die auch noch eine Bergbauernförderung.

      
    Das Weingut. Da können sich auch unsere Winzer noch Ideen für ihre Keller holen.

      
    Die 2015er Ernte ist eingefahren, die Lager sind voll, das Zeug muß weg. Ein guter Jahrgang sagt man.

      
    Die durstigen Weinstraßenfahrer sind am Ziel: es darf verkostet werden.

      
    Das Wein-Lama wartet schon auf den Abtransport, aber nicht mit mehr als 20kg!, 

    und den langen Weg zurück nach Salta, wo es morgen nach Cachi geht.

     

  •  Salta, 500.000 Einwohner auf 1.300m, 32 Grad. Die würden ganz schön runterschauen auf Kitzbühel, fast schon vom Hahnekamm, wenn man sich das rein bildlich vorstellt. Jedenfalls mein Basislager für die nächsten Tage. 
    Salta steht auf einem alten Inka Handelsweg bzw wurde dort von den Spaniern typisch traditionell errichtet. Großer, schattiger Platz. Ein Rathaus für die Verwaltung.

      
    Dann die Herrschaften, die wirklich das Sagen haben, die Außenstelle des Großkonzerns. Steuerbefreit
     wie Amazon.

      
    Links und rechts Platz für Großgebäude, mit Arkaden, damit es schattig bleibt.

      
    Irgendwo müssen ja sich Hunde ausruhen und wichtige Geschäfte abgeschlossen werden können, wie zB das Schuhputzen.

      
    Dieses Gebäude kümmert sich eigentlich nur um 3 Kinder und zwar um 3 Inkamumien,die 1999 auf über 6.000 Meter gefunden wurden, und die geopfert wurden , um diverse Götter milde zu stimmen. Die Kimder hat man traditionell gekleidet in Schlafposition gefunden, eigentlich lebendig begraben, aber vorher betäubt. Daß das als große Ehre gesehen wurde, darf man davon ausgehen. Bei mir war der 7 jährige Bub ausgestellt, und der wirkt immer noch wie wenn er schläft, sogar die weiße Feder steckt noch im Haar. Schön zu sehen, wie dieser religiöse Irrsinn egal wo, sich immer durchgesetzt hat. Bis heute…

      
    Da schaut sogar der Herr Franzi verzweifelt nach oben zur Chefabteilung.

      
    Wahrscheinlich weil die Kirche nicht wirklich mit seinem Armutsgelübde in Verbindung zu bringen ist…Das Spendenkonto für die Restaurierung des Glockenturmes wird dann im Abspann bekannt gegeben, also nicht fürs ORF Winterhilfswerk alles geben, bisserl auch an Franzis Freunde im Vatikan denken, denen geht’s auch nicht gut.

      
    Sonst hat sich Salta sein koloniales Erbe erhalten, das freut die Touristen.

      
    Einige dieser Casas sind renoviert und dienen als Museen.

      
    Obwohl von außen diese immer klein und bescheiden wirken, sieht man die wahre Größe innerhalb.

      
    Und immer wichtig das kühlende Gemäuer und die schattenspenden Innenhöfe.

      
    Das Rathaus gehört zu den ältestem noch stehenden Amtshäusern. 

     
    Ein schöner Überblick von oben, auf das gemeine Volk, das im schattigen Park Siesta hält…

     Aber kaum glaubt man es ist eine Ruhe, schon auf der anderen Seite eine Zusammenrottung? ein Auflauf?Hitzköpfe, Fanatiker? Ah nur Schüler, die den Abschluß feiern. Immer was los und gut so, weil es dort angeblich die besten Empanadas gibt, und die hab ich mir verdient, dh aber nicht daß es abgekühlt hätte…

      

  •   
    Hier der geographische Ort, der die Welt teilt in Zico, Dr. Socrates, Falcao auf der einen Seite und Ossi Ardiles, Mario Kempes, Nestor Gorrosito auf der anderen.Sprich die Grenze auf der internationalen Brücke zwischen Argentinien und Brasilien.

      
    Ganz streng schaut der Wachturm, so ziemlich der einzige strenge Brasilianer, der mir heute begegnet ist. Ziemlich unpassend eigentlich, man fragt sich, ob man sowas seinen Nachbarn wirklich in den Vorgarten setzen muß oder warum es keine brasilianische Gartenzwergin sein kann…

      
    Ziel ist die brasilianische Seite der Iguazu Wasserfälle. Weil die Argentinier haben ein Problem, eigentlich, wie auch oft im Fußball, eigentlich sind sie auf ihrem Gebiet…

      
    ..aber so richtig gut ausschauen tut es erst auf „brasilianisch“.

      
    Gute 1.5 km führt der Regenwaldwanderweg entlang der Fälle. Und wichtigstes Instrument mittlerweile der Selfie Stick. Und die nerven echt.

     
    Mit dem Speedboot gings später bis zum ersten  Fall, geendet hat es mit ziemlich viel Näße überall, irgendwie wie wenn man 10 Kübel Wasser über den Schädel bekommt. Bei fast 30 Grad aber angenehme Abkühlung. Fotos gibt’s keine, die Produktion hat wieder bei Regenabweiser und wasserfestes Klumpert gespart. Elektronik blieb im Kasterl, und gut wars…
    Je weiter rauf zum Anfang desto spektakulärer die Kaskaden..

      Am Schuß wartet der Steg, als letzter Aufguß quasi.
      
    Da wirds dann richtig naß.

      
     
    Schuld sind die Fälle über uns, da hat wer ziemlich aufgedreht den Wasserschieber. 

     
    Ziemlich gigantische Wassermassen, die da unterwegs sind.

      
    Der Start der Fälle, wo man auf der blauweißen Seite zwar rausgeht und in die Tiefe blickt, aber jetzt erst wirken sie erst.

      
    Die Iguazu Fälle hängen die Niagarafälle deutlich ab betreffend Größe und Spektakel, die wirken wie die Krimmler Fälle dagegen. Weniger geheiratet wird auch hier, auch die Ortschaften können locker mit Buffalo mithalten. Damit locker bestätigt und ein Treffpunkt alle südamerikanischen Länder, sogar Peru schickt Touristen her (und das will was heißen, weil sonst kaum was haben zum großartig Verschicken), , samt Sprachenbabylon und Touristenhotspot mit 4 Währungen als Zahlungsmittel. 

      

  • Nicht nur das viele Wasser ist und war Anziehungspunkt Leute in den Norden zu locken. Auch Bodenschätze gibt’s zum Verteilen. Und alles in Sichtweite zu Paraguay. Ein nettes Dörfchen aus dem ziemlich vergessenen Land am Grenzfluss zu Argentinien.

     
    Die Mine selber liegt in Wanda und heißt nicht Amore.

      
    Und es wird nach Amethysten gegraben und gebohrt. Und auch einiges gefunden

      

    Der Schutthaufen der Geschichte, nicht brauchbar für die Handwerker.

      
    Die sitzen entspannt in ihrer Werkstatt und fertigen ihre Kunstwerke an, um sie an die vielen Einheimischen zu verramschen.

      
    Über fast 200km Landstraße geht es aber weiter zum Hauptziel. Dazwischen ein kleiner Autounfall, was nicht wundert bei dem Fahrstil hier. Die 3. Spur zum Überholen gehört dem Stärkeren.

      
    Endlich angekommen in St. Ignacio Mini der Jesuiten. Eine von mehreren Missionen, die in diesem Gebiet gegründet wurden, so um 1600. Uneigennützig wie sie sind die Jesuiten haben sie gleich um die Guaranis gekümmert und zum wahren Glauben bekehrt, dafür dürften sie dann in der Mission endlich arbeiten und Sonntag in die Kirche gehen. Gut, die andere Alternative wäre Versklavung durch christliche Sklavenjäger gewesen.

      
    Und so sehen die Resteheute aus, die Werkstätten der Guarani. Quasi der Sweatshop der Jesuiten.  Die Güter wurden dann später ziemlich billig weiterverkauft.

      
    Der große Hauptplatz, immerhin waren bis 9.000 Leute unterwegs hier.

      
    Das größte und wichtigste Gebäude, damit die Guarani gleich demütig werden, der Eingang zu Kathedrale, die Türme sind eingefallen.

      
    Auch am Eingang kein Symbol für Papst oder König, nur das Symbol der Jesuiten, eindeutig ihr Reich. Und das alles noch mit Paradiessymbolen, Schlange und Adam&Eva.

       
     Im Klostergarten, immer wieder hat man Bruder Giovanni gewarnt, er übertreibt mit seine Kakteenzucht.

      
    Das Innere der Kathedrale, war aber eine reine Stehplatzpartie das Ganze.

    Aus der Sicht des Vorstandes.  
    Aus der Klosterzelle der Blick in den Regenwald. 
    Jedenfalls ziemlich mächtig, wenn man sich vorstellt, wie abgeschieden das gelegen hat, dann Werken dort 9.000 Leute.

      

    Der Jesuitenkonzern war dann doch zu erfolgreich, der König wollte das Geschäft selber machen, so wurden die Missionen aufgelöst und die Guarani versklavt. Die Jesuiten heimgeschickt, dafür sind sie jetzt Papst 

      
    Die Gebäude haben die Zeit überlebt, was man von neueren Gemäuern noch nicht so einschätzen kann

      

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    Deswegen fliegen die Leute in den kleinen, unscheinbaren Ort am 3 Ländereck, Brasilien, Paraguay und Argentinien. Das Naturwunder, das Ereignis, die Fälle von Iguazu.

     Der Übersichtsplan für heute, ganz oben wird gestartet.

      Unter tosendem Applaus und frenetischen Jubel verlässt unser Zug die Station, und obwohl man hier eine halbe Stunde wartet ist der Enthusisamus ungebrochen, bei der Namensverlesung der Gruppe gab es auch für jeden einzelnen Applaus, auch für den „Amigo Austriaco“. 10 Argentinier zusammenstellen und schon gibt’s Stadionathmosphäre pur.

         Das letzte Stück Argentinien ist erreicht, und runter schauen wir auf Brasilien.
      
    Nach den letzten Regenfällen ist da was los. Normalerweise dauert die Füllung eines olympischen Beckens, also 8 Längen mit 50 M hier 6 Sekunden, derzeit wäre man unter 1 Sekunde, und 80 Meter geht’s runter

    Erst auf der 2. Besucherebene zeigt sich die Schönheit des Regenwaldgebiets und man bekommt einen Überblick.

      
     Die Insel St. Martin, gehört noch zu Argentinien  Der Blick nach unten, da gibt später eine Fortsetzung
      
    Und immer wieder der schöne Blick auf die Hauptgruppe.

      
    Eine Etage geht’s nach der Mittagspause weiter, und da kommt die Sonne raus.

      
    Die Insel St.Martin.  
    Und nach dem vielen Herummarschieren bei fast 30 Grad und Luftfeuchtigkeit von 120% gibt’s Abkühlung für alle.

      
    Und wer aufgepasst hat, genau, das war der Blick von oben und so schaut die Abschluß Dusche aus:

      

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    Der heutige Tag beginnt am Ufer des La Plata, der Strom der gar nichts dafür könnte, von Udo Jürgens schmalzig besungen zu werden.

      
    Das Schiff steht bereit und schon geht’s los.

      
    Vorbei geht es den Fähren nach Montevideo. Liegt über 200km entfernt am anderen Ufer des La Plata. Auch die Wasserversorgung für über 12 Millionen Personen im Großraum von Buenos Aires erledigt der La Plata.

      
    Vorbei an den Hafenanalgen eröffnet sich der Blick auf der neuen hippen Wohnviertel von Buenos Aires, wie Recolata. 

     Was man hier nicht sieht, ist der der Slum, der vor diesen modernen Gebäuden zwischen La Plata und Autobahn sich angesiedelt hat, die Favelas.  Lenken wir uns ab mit einem Blick auf Downtown BA.

      

    Von hier geht es auch morgen für mich in den Norden mit dem Flugzeug.

      
    Das River Plate Stadion, Königreich von Mario Kempes, hier hat er verhindert mit seinen Toren im WM Finale, daß sich der Happel zu Recht „Wödmasta“nennen durfte….

      
     
    Dann ist Tigre nach 30km erreicht, der Eingang zur sumpfigen Inselwelt, die auch eine Vorstadt und als Wochenend und Feriendomizil dient.

      
    Der Strand für das Wochende ist jedenfalls schön hergerichtet, dient natürlich auch als Badeparadies.Die Bierfässer wahrscheinlich auch kalt gestellt.

      
    Aber Inseln sind auch von ganzjährigen Bewohnern besiedelt, darum gibt’s schwimmende Infrastruktur.

    Giovanni, der Billa am Schiff.

      
    Die Dienststelle der Soko River Plate.

      
    Ein Vorteil: es gibt weniger Stau auf den Wasserstraßen.

      
    Der Hafen von Tigre ist erreicht, von hier geht’s wiedererobre in die große Stadt. Von hier aus werden die Inseln versorgt mit Nachschub.

      
    Der Vorteil in Buenso Aires: man braucht keine Zeitmaschine, um zB ein Pizzeria aus den 50ern zu betreten, ist alles vorhanden.

      
    Die „Maestros Pizzeros“ beherrschen jedenfalls ihr Tagwerk und das seit 1956. daheim würden sie schon wieder einen Innenarchitekten aus London einfliegen lassen zum „Styling“, das gibt’s da nich Original.

      
     

    Bevor BA verlassen, prägen wir uns noch schnell den Obelisk ein, damit wir in einem Monat auch zurückfinden.

       

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    Heute geht es in die Altstadt, oder was noch über blieb, von B.A.

      
    Unter interessieren Blicken geht’s über die breiteste Straße der Welt, angeblich…

      
    Jedenfalls hat die Avenue 9. Juli nicht weniger als 16 Spuren.

      
     

    In St. Telmo geht es beschaulicher zu, enge, kleine Gassen mit Kopfsteinpflaster….

      
    Straßenzüge mit alten Häusern.

      
    Hinter dieser Fassade versteckt sich ein Stadtarchälogisches Museum. Der jetzige Besitzer hat es als fast Ruine gekauft….

      
    …und wollte ein Restaurant daraus machen, beim Schutt wegräumen fand man dann eine Zisterne mit 15.000l Wasser. Alles ein paar Meter tiefer.

      
    Das Gewölbe daneben ist eine Verbauung eines Nebenarmes des Rio Plata, dh St.Telmo befand sich 200 Jahre 5m weiter unten.

      
    Und hier fand man auch Original Mauern aus dem 16. Jhdt. Quasi aus der Zeit der Gründung. Der Ortsteil hat seit dieser Zeit viel erlebt.

      
    Das Restaurant wurde als Privatmuseum umgewandelt, da man auch viele Artefakte fand von Nägeln bis zu Scherben. 

       

    Ganz am Anfang war heuendes Wohngebiet der Obrigkeit, Krankheiten wie Gelbfieber entvölkerten aber das Viertel.

      
    Die Briten wurden bei dieser Häuser Zeile gestoppt, bei ihrem Versuch B.A. zu erobern. 

      
    Einer der Helden hat jedenfalls in diesem Haus, das original erhalten ist gewohnt.Aber um die leeren Herrschaftshäuser zu füllen, hat man einfach die Einwanderer in diese Häuser gesteckt

      
     Unten gab es Platz für Geschäfte und Werkstätten, oben wurde gewohnt.Bis zu 20 Personen. Pro Wohnung. Kollektive Sanitäreinrichtung und Kochgelegenheiten verstehen sich von selber. 

     Um sich auszutauschen, das wichtig, gab es natürlich den Wirten am Eck. 

      
    Und für Markt und andere Aktivitäten stand der 2. älteste Platz von B.A. Zur Verfügung. Nur leider hat heute der Schani den Garten umsonst rausgetragen, eher eine feuchte Anglegenheit.

      
    Dafür gibt’s die überdachte Markthalle, die Schutz und Obdach bietet.

      
    Und die Espresso Bar entschädigt für das Wetter…… 

     

  • Das Einsatzfahrzeug: ein Doppeldecker, der die verschiedenen Bezeike, die ziemlich weit auseinander liegenverbinden. Der oberste Jesuit taugt jedenfalls nicht als Autofahrerpatron. Ein früher Motorschaden nimmtdas Fahrzeug vorzeitig aus dem Rennen. Beim Wegfahren.

     

    Heut ist was los auf den Straßen. Präsidentenwahlkampf ist in der Endphase, das politische Publikum aufgekratzt. Aber ich denk nicht, daß die hiesige Wirtschaftskammer ein Demonstrationsverbot vorschlagen würde. Die angereisten Indios aus dem Norden würden denen zeigen, was dann Spaß ist.

      Das Zentrum der politischen Macht. Die Plaza de Mayo. Gibt es schon seit 1580 und damit wurde das Rathaus als österr. Amtsgebäude gebaut. Das Gebäude mit den 2stöckigen Arkaden.

       Gegenüber am Platz steht der Präsidentenpalast.Während der Militärdiktatur wurden am Balkon große Reden geschwungen, unten am Platz demonstriert, und von allen Seiten kam dann Militär und Polizei.

      
    Früher haben hier die Mütter der Plaza Mayo demonstriert und auf das Schicksal ihrer „verschwundenen“ Kinder aufmerksam gemacht. Heute streiken die Kriegsveteranen…

      
    Vorbei geht’s beim „Kapitol“, sprich dem Parlament.  Früher war Washington Vorbild für die jungen südlichen Republiken, die Zeiten haben sich auch leicht geändert 

    Während der Fußball WM 1978meinten einige Funktionäre, sie hätten von Menschenrechtsverletzungen nichts bemerkt. Kein Wunder, wenn man politische Häftlinger unter Autobahnbrücken einsperrt.

      

    Nächstes Ziel ist das alte Hafenviertel Boca.

     
    Die Bonbonschachtel der Boca Juniors.

     Es gibt sogar noch Felsenzeichnungen, die Zeugnis ablegen vomWirken eines jungen Fußballgottes.
      
    Aber jede Relgion wird irgendwann kommerziell und verkommt zur Karrikatur. Den anderen Herren kennen wir, das ist der vom Autofahrerklub.

      
    Dabei gäbe es in Boca gute Mechaniker.

      
    Boca hat ja eher einen schlechten Ruf, weil eher einfache Leute zT in den Wellblechbuden wohnen. Bunt deswegen,weil es Farbe von der Werft ist.

     

    Gefährlich wird es dann, wenn die Fleischmesser ausgepackt werden….

      Verlassen wir Boca wieder und seinen Hafenwirten.

      Es wartet der Verkehr der Millionenstadt. 

     Bei Rotlicht wird auch einiges geboten. Der Einsatz von Akrobaten auf der Südosttangente sollte einmal echt angedacht werden. 
      
    Die Stadt ist groß und Ihre Boulevards riesig, da muß es einen Obelisken auch geben und noch viel mehr Bilder….