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    Eigentlich liegt Buenos Aires quasi gleich in der Nachbarschaft von Wien, es dauert genau 24 Stunden von Tür zu Tür. Jedenfalls lassen es die Portenos ruhig angehen, das war um 9 in einer Geschäftsstraße.

          
    Liegt wahrscheinlich an den unzähligen Kaffeehäusern und Café Bars, da in der Umgebung, die leicht ablenken. Vom Weg zur Arbeit, verständlich. 

      
    „Mein“ Barrio ist quasi eine Mischung aus Kärntner und Mariahü samt ein bisserl Graben macht quasi die „Calle Florida“, nur stehen bei uns keine Leute herum, die dauernd Dollars wechseln wollen.

      
    Der Eingang in die teuren exklusiven Pazifik Galerien. Im Mittelpunkt die Fresken am Dach….

      
      …sind aber nicht christlich angehaucht, sondern zeigen das Leben an sich, wie es sich 4 Künstler vorgestellt haben
      
    An den schattenspenden  Parks fließt der Verkehr der Metropole vorbei.

      
    Gleich daneben, die Gedenkstätte für den sinnlosesten Krieg überhaupt, wo es um ca. 10.000 Schafe im Südatlantik ging: Die Falklandinseln 

     

    Die Örtlichkeit der Anlage wurde natürlich vorgegeben: gegenüber liegt der „Big Ben“,errichtet von der englischen Community Argentiniens als Geschenk. Die immer wieder heiteren Seiten des Zusammenlebens:

     

    Und dieser Location verdankt die Bevölkerung von Buenos Aires ihren Spitznamen, der alte Hafen, deswegen Portenos. Auf Deutsch: die, vom Hafen sind.
     
    Jedenfalls, sind die vom Hafen kein lichtscheues „Xindel“ mehr, sondern haben diesen als exklusive Wohngegend samt Fortgehzone mit teuren Restaurants umgewandelt.

      
    Die Zeit der Spelunken dürfte vorbei sein, naja fast… 

      
    Die Brücke führt in einen neuen Stadteil, die Straßen sind benannt nach Politikerinnen. Gut, daß der nicht in Oberösterreich ist. Ein alter Speicher wartet noch den Umbau, angeblich wird das ein hoher Turm.

      
    So jetzt wissen wir, wo die Portenos herkommen, morgen schauen wir was sie so alles gebaut haben. Jedenfalls, das merkt man, sie haben nicht viel gehabt, aber zu mindest viel Platz, und das habe sie ausgenutzt, die Portenos.  
       

  • Trotz eisiger Temperaturen geht’s mit der Subway in die 4. größte Stadt der USA: Queens mit über 2 Millionen Einwohner (aber weniger als in Brooklyn)

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    Queens wird ja für nächstes Jahr als neues touristisches Topziel gehandelt. Nähe zu Manhattan, aber günstiger zu Leben. Auch gibt’s da noch Barbershops, wo man das Neueste erfährt..

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    Die Häuser sind bescheidener als in Brooklyn…

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    Der frierende Reisende findet unzählige Labstellen, also verhungern kann man in Queens sicher nicht. Quasi exotisch, wenn in Queens zum Brooklyner gegangen wird.

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    Nur die Herrschaften verstehen ihr Handwerk, unzählige Bagelvariationen und sensationelles Roast Beef erwärmen den Magen…

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    Es stellt sich natürlich schon die Frage, was wir früher da, das gute Essen oder das Filmstudio.

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    Paramount hat hier das Studio Ende der 20er eröffnet und hier waren alle Stars der Stummfilmzeit. Wirtschaftliche Gründe, sprich die 30er Jahre, und das doch bessere Wetter und die viele Sonne führten zur Absiedlung nach Hollywood.

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    Aber es wird nach längerer Unterbrechung und fast Demolierung wieder fleißig gedreht hier, Amazon, HBO haben sich hier eingemietet und nutzen die Infrastruktur. Vor allem als Wettercover…

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    Gegenüber die Frank Sinatra School of Arts, am ehemaligen Studiogelände errichtet. Da würd der Frankie-Boy schön schauen, daß eine Schule nach ihm benannt ist…und erst der Dino.

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    Ebenfalls in den alten Gebäuden untergebracht, das Filmmuseum.

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    Alles ganz neu renoviert, sehr coole Cafeteria jedenfalls. Kann man sofort als Drehort verwenden…

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    Neben der Ausstellung von ziemlich vielen historischen Gerätschaften, gibt auch immer wieder Präsentationen und natürlich Filmvorführungen..

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    Hier in diesem historische Kino werden ältere Filme zum besten gegeben…

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    Anscheinend kommen auch Hollywoodproduzenten vorbei, wenn sie keine Ideen für Filme haben, dann werden alte Titel ausgegraben…

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    Aber gleich daneben hat die alten Hallen gleich zu einem Kinocenter mit 12 Kino umgebaut bzw verwandelt.

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    Dann geht’s wieder retour, ein langer Weg mit dem „R Wagen“, nach Brooklyn.

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    Kurz vorbei beim Greißler am Eck, ja sowas gibt’s da, und der ist ziemlich lustig eingerichtet.

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    Und bei ca -15 Grad geht’s ins Barclay Center zu den Nets, um den letzten Abend ausklingen zu lassen, bevor es morgen aus dem Eiskasten zurück nach Wien geht…

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  • Nach dem Frühsommer in NZL, der Regenzeit auf Tahiti, dem Wintersommer in Orange County hat mich jetzt hier in Brooklyn der richtige Winter erwischt und schon wird Schnee geschaufelt.

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    Aber auch bei Winterwetter gibts ja genug Alternativen hier. Das beeindruckende 9/11 Museum, das ja erst vor kurzem eröffnet wurde.

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    Errichtet wurde es in den Katakomben des alten World Trade Center. Die alten Schutzmauern des Südturms gegen den Wassereintritt.

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    Die Fundamente der Originalpiloten für das Stahlgerüste der einst größten Gebäude der USA

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    Die deformierten Stahlträger sind vom Stockwerk, wo einer der Flieger hineinstürzte.

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    Die Stiege, die für viele die Treppen zur Rettung raus auf die Straße bedeuteten.

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    Eines von vielen Feuerwehrautos, beschädigt von den Trümmern beim Einsturz des WTC. Aber nicht nur dies wird dokumentiert, sondern auch das Schicksal der Crew von Ladder 3, nur einer hat den Einsatz überlebt

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    Die Überreste der Fernsehantenne, das WTC versorgte auch einen Großteiln von New York mit dem TV Signal. Deswegen waren auch Fernsehtechniker immer im obersten Bereich, so im Bereich von Stock 100, auch sie hatten keine Chance.

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    Der letzte Stahlträger, der vom WTC übrig blieb und als Letzter demontiert wurde.

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    Das Museum räumt viel Platz den über 3.000 Toten, mit eigenem Gedenkraum, ein und nimmt einen ziemlich mit, vielleicht sollten sich dieses Museum die „Verschwörungstheoretikern“ anschauen und dann ihren Standpunkt überdenken.

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    One World Trade Center, ganz frisch poliert wartet auf seine neuen Mieter.

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    „The Rock“ hat immer noch den Christbaum vor der Türe.

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    Nächstes Museum, das am Programm steht, das MoMa

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    Der Garten von Frau Rockefeller dient mittlerweile als Skulpturgarten. Gut, daß die immer soviele Häuser hatten, um welche zu stiften…

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    Herr Gaugin erinnert uns an Tahiti.

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    Der „Heimweh nach Wien“ Saal

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    Das MoMA freut sich heute noch, daß unsere Handarbeitslehrerin seinerzeit ihnen die Frau Bloch-Bauer überlassen hat. Wird sie halt in New York ausgestellt. Gut, da muß man die Frau Handarbeitslehrerin auch verstehen, ist halt keine Stickvorlage das Bild.

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    Ein Kokoschka Bild, das rechtzeitig mit dem Besitzer in die USA flüchten konnte.

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    Picasso Werke gibt’s einige zu bestaunen.

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    Sein Statement, wie er denn Frau so sieht:

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    Dem Andy aus Pittsburgh wird nicht so viel Raum geboten, aber er dürfte doch was aufhängen

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    Irgendwie vergeht doch die Zeit ziemlich rasch in so einem Haus. Und man muß wieder raus.

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    Nach der Saison von heuer, hat das MoMA den Rat von Niki Lauda befolgt: „Den Ferrari könnt’s nehmen und euch auf die Wand picken!“ Und jetzt hängt er dort.

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    Der babylonische Himmelsvater wird jedenfalls zufrieden sein mit mir.

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  • Die Zeiten des kalifornischen Wintersommers am Pazifik sind vorbei, jetzt weht der Ostküsten Wind durch Brooklyn und hier ist dann doch Winter, obwohl schaumgebremst gegen letztes Jahr.

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    Hier gibt’s aber noch so richtige Grätzel, mit Nahversorgung, Lokalen, Kaffeehäusern…

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    ..und einer Taxizentrale, wie man es aus div. Serien kennt.

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    „Park Slope“, so heißt das Grätzel da, war auch historischer Boden. Wie hier noch Felder und Wald waren, war dies das einzige Haus weit und breit. Hier haben sich Engländer und die Armee von George Washington ziemlich eingeschenkt, mit Erfolg für Washington, sonst wär hier der Kampf für die Unabhängigkeit beendet worden. Später diente das Haus als Vereinshaus der Brooklyn Dodgers, die sind aber auch historisch und wurden nach LA abgesiedelt.

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    Das neueste Haus von Brooklyn, das Barclay Center, bald die Heimat der Islanders und jetzt schon der Nets.

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    Das ehemalige Hauptquartier der Williamsburgh Savings Bank,zum Teil umgewandelt in Luxusappartements. Immer noch beeindruckendes Wahrzeichen von Brooklyn.

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    Eine der ältesten Bühnen Amerikas überhaupt, Brooklyn Academy of Music.

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    Gegenüber der Fahrradständer von David Byrne. Was Musikern so alles einfällt…

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    New York Bravest beim Einsatz…

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    Auch auf der Fulton Street gibt noch Althäuser Bestand.

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    Die Stahlbetonwelt kommt aber immer näher…

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    Durch den ältesten Teil Brooklyns, Cobble Stone…

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    Vorbei an den Häusern des alt eingesessenen Kapitals….

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    Geht es in die Smith Street, die derzeit ziemlich angesagt ist, bezüglich Essen und Fortgehen.

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    Ein Straße der gelebten Multikultur der Küche an sich.

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    Obwohl der Wirt am Eck bei mir muß sich auch nicht verstecken.

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    Die meisten Touristen, die nach NYC kommen, kennen nur Manhattan, dabei hat Brooklyn einiges zu bieten, was man auch mittlerweile vergebens in vielen Städten der USA sucht, die Authentizität, die durch die Mallkultur ruiniert wurde und wird und im übrigen ja auch bei uns zu beobachten ist.

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  • Die Weihnachtsfeiertage hier sin geprägt von Sonnenschein und 20 Grad. Deswegen heißt es hier am Pacific Highway: Zum Strand! Das heißt hier nicht nur die Mama mit Gurkensalat und frisch panierten Schnitzeln einpacken, hier wird das Wohnmobil gleich mitgenommen, damit sie da kochen kann. Soll ja auch was vom Strand haben.

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    Mein „Hausmeisterstrand“ ist Dana Point.

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    Jetzt ist alles wieder etwas größer als in Neuseeland und auf Tahiti.

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    Die Strände sind bereit für den Ansturm.

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    Sollte die Mama doch ein Veto einlegen, dann darf der Papa den Grill anwerfen und die marinierten Steaks auflegen. Griller gibt’s genug vor Ort.

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    Die Pelikane haben sich für diese Tage eine Flugshow einfallen lassen. Die Peli Air 2014

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    So tolle Strände locken natürlich auch die Tüchtigen und Fleißigen an, sich hier niederzulassen.

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    Kein Wunder bei diesen schönen Ständen und der Aussicht

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    Aber, und da muß Lob ausgesprochen werden, ein ziemlich langer Abschnitt der Küste steht unter Naturschutz, da darf nichts gebaut werden. Nicht mal mit Ausnahmegenehmigung vom Herrn Bürgermeister, wie bei uns üblich.

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    Und alles in unmittelbarer Nähe des Highways.

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    Diese schönen Buchten sind ja nicht irgendwo, sonder eigentlich nur eine halbe Autostunde vom Großraum LA und Anaheim entfernt, und da reden wir von einer Einwohneranzahl von über 17 Millionen. Das merkt man auch am Sonntag Abend, wenn am 6spurigen Highway es zugeht wie auf der Tangente um 5 am Abend.

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    Weiter geht’s am PCH, und das sind keine Hinkelsteine.

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    Der Mann, der den Surfsport von Hawaii nach Südkalifornien, sprich Huntington Beach, gebracht hat. Ohne ihn, keine Surfkultur. Was würden die Beachboys ohne ihn machen? Wären uns California Girls wirklich ein Begriff? Würden Snowboarder überhaupt existieren?

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    Huntington Beach, Surf City USA. Mit langem Pier, unter dem gesurft wird.

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    Und auch heute sind sie fleißig unterwegs mit ihren Brettern, das Wasser wird so um die 18 Grad haben. Im Hintergrund die Skyline von LA.

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    Aber nicht die Herrschaften haben ihren Spaß, auch die Ölindustrie hat sich änder Pazifikküste mit Bohrinseln eingenistet. Da natürlich ja nie ein Unglück passieren kann, wir wissen das vom Golf von Mexico, freuen wir uns doch über die Ölfunde und befürchten nicht immer gleich das Schlimmste…

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    Hauptsache wir können weiterhin surfen.

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    Verlassen wir den schönen Strand und seine Surfer und Beachbuns, wir haben es eilig, weil es ist ja doch Winter.

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    Kurz vor 17.00 Uhr wird das Licht abgedreht, und Sonnenuntergänge sind immer noch am schönsten in CA. (Vor allem wenn auch noch Wale vorbeischwimmen, keine 50 km entfernt von den Bohrinseln…)

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  • Papeete heißt ja angeblich „Kübel voll Wasser“, diesen Namen wurde sie gestern Nacht voll gerecht,,aber auch nur weil die da keine Schaffel kennen. Jedenfalls heute neuer Rekord, kein Regen bis zum Abend, also kein „Wet Christmas“, dementsprechend enttäuscht der Tourismusverein, als er heute aus dem Fenster blickte, sogar Blick bis ins Gebirge.

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    An Bord der Fähre verlassen wir den Hafen Papeete, links die französische Marine auf Wacht für Europa in Polynesien. Ein ziemlich harter Job.

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    Vorbei an den Außenbezirken von Papeete…

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    Taucht auch schon der Flughafen auf, wo,es morgen nach LAX geht.

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    Das Ziel vor Augen, wie einst James Tiberius, die Insel Moorea. Hier trennen sich auch unsere Wege, statt nach Spanisch California zieht es James T. nach Hawaii. Wenn das gutgeht ohne uns…

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    Vorbei am Riff geht es in den natürlichen Hafen…

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    …über 800m der Gipfel über dem Segelhafen

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    Auch der Fährhafen würde als Piratenzufluchtsort sich gut machen…

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    Die Leute in Eile vom Schiff zu kommen, heute soll ja noch gefeiert werden

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    Dabei haben die Geschäfte hier auf der Insel noch offen…

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    Frisches Obst gibt’s auch noch genügend, heute Ananas und Bananen.

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    Einzig die Krabben verstecken sich, um nicht als Cocktail zu enden…

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    Für die Rückfahrt entweder die Fähre oder doch den Katamaran. Bei den Wellen aber eher die Fähre…

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    Bevor es sich die Wolken wieder überlegen, noch ein letzter Blick auf Tahiti, die Insel der Feuchtigkeit.

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  • Nach 2 tägiger Pause am Strand, heute die Übersiedlung in die Hauptstadt Papeete. Der Dunst ist da. Das ist das tolle hier in Tahiti, ist man nicht nass vom eigenen Schweiß bei gefühlten 212 % Luftfeuchtigkeit, dann kann man das T Shirt auswringen mit 10 Liter Regenwasser.

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    Der Einheimische nimmst mit Fassung, und musiziert lieber vor der Haustüre.

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    Musik ist wichtig hier, auch der Verkäufer am Markt braucht Beschallung.

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    Markt ist überhaupt ein ziemliches Erlebnis da, man beachte das Tuna-Sashimi vom Fisch-Peppi.

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    Es wird hier ziemlich viel feilgeboten, das Verkaufspersonal eher unhektisch, gut Bananen laufen nicht weg. Sehr festlich auch die Weihnachtsdekoration.

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    Oma ist noch schwer beschäftigt, damit alles noch vor Weihnachten fertig wird.

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    Das Rathaus von Papeete, angeblich hat der alte Königspalast so ausgesehen, aber republikanische Termiten machten damit kurzen Prozess.

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    Das lokale Parlament bereitet sich wie das unsrige auf die Parlamentsferien vor.

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    Heute gibt’s noch ein Abschiedsbuffet, damit sie nicht vom Fleisch fallen. Bei uns undenkbar sowas so spät, am 23. anzusetzen, unsere Abgeordnete sind da schon lang zurück in ihren Wahlkreisen, um die erfolgreiche Arbeit in Wien dort fortzusetzen…Tag und Nacht..

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    Der Parlamentspark mit der Untersuchungsausschuß Hütte und der Baum der Erkenntnis

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    Weiter geht’s auf am Boulevard der Macht zum Präsidentenpalast…

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    Der am Anfang zwar verschlossen….

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    Öffnet Wiener Charme, gepaart dem hart erlernten Schulfranzösisch die Herzen und Tore der Mächtigen dieser Welt.

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    Der gallische Hahn und die Tricolore haben diese Inseln immer noch fest im Griff.

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    Der Amtssitz des Hochkommissionär, um den Herrschaften hier auf die Finger zu schauen. Die Franzosen lassen bei der Einreise in Tahiti den Amis auch kaum spüren, daß sie hier nicht daheim sind und nix zum melden haben. Während der EU Bürger freundlich durchgewinkt wird, darf der Amerikaner Formulare ausfüllen und sich in Geduld beim Anstellen üben…

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    Das Denkmal für die verstrahlten Atolle durch die französischen Atomtests. Passenderweise am Place Jacques Chirac.

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    Die Fähre von der Nebeninsel kommt an, der nächste Regen kündigt sich schon an.

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    Die Hochsee Erdölsucher aus Australien verlassen Papeete und suchen das schwarze Gold. Ein Crewmitglied von denen ist am Flug von Auckland neben mir gesessen.

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    Dabei herrscht hektische Betriebsamkeit am Ufer, die Roulottes bauen auf.

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    Sie verwandeln den Platz in eine Großküche und bieten zb Tuna Sashimi von oben an…

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    Da wird gekocht und gebrutzelt nebenan…

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    Dann ist es wieder soweit, der Regen von der Nachbarinsel trifft ein. Kein Wunder , daß die hier früher nur ein Bastrockerl, wenn überhaupt getragen haben, bei dieser Feuchtigkeit.

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  • Bevor ich das große Kanu am Sonntag nehme und mich per Zeitmaschine in den Samstag nach Tahiti begebe, noch ein Tag in Auckland. Ziel der Fährterminal.

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    Der französische Geheimdienst hat sich ja hier aktiv beim Schifferlversenken beteiligt. Auch schon wieder lang und die Geheimdienste sind auch nicht besser geworden.

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    Einfach nur raus aus der nebeligen Stadt, eine feuchte Anglegenheit heute. Das kleine Kreuzfahrschiff war gestern in der Bay of Islands auch schon, wenn die dann Morgen was wiederum Gestern sein wird, in Tahiti aufkreuzen, fühl ich mich verfolgt…

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    Über 185m ist mit Nebel zu rechnen.

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    Die Tourismusverantwortlichen rechnen aber doch mit Sommer, da bekommt wer eine neue Fähre geliefert zu Weihnachten.

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    Bean Rock, wurde gebaut um seinerzeit den Verkehr zu regeln, der durch den Goldrausch entstand, später wurde er, der Leuchtturm, zum Symbol einer Brauerei, quasi dem Berauschen treu geblieben.

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    Vorbei an der Hafenfestung Aucklands, aus dem 1. Weltkrieg. Heute eine beliebte Wohngegend.

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    Die Marine ihrer Majestät, der Königin. Spannend, daß die im 1. Weltkrieg komplett alles eingeladen hatten und dann wieder zurückkehrten, weil 2 deutsche Kriegsschiffe in der Nähe waren.

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    Ziel ist die Rangitoto Insel, die erst vor 600 Jahren sich mit einem ziemlichen Bahöö aus dem Meer erhoben hat. War sicher ein ziemliches Spektakel, es ist aber nicht klar, ob Zuschauer anwesend waren.

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    Ziel erreicht, kurz den Anker ausgeworfen.

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    Der vulkanische Ursprung läßt sich nicht wirklich verleugnen.

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    Auckland nennt sich City of Sails, aber heute nicht viel los, ob des Wetters.

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    Ziemlich ruhig im Hafen…

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    Im Hafen werden jedenfalls Vorbereitungen getroffen für die diversen Weihnachtsparties an Bord einer Yacht. Klingt jedenfalls besser als am Punschstand im Regen stehen…

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    Zurück zum großen Kanu vom Anfang, hier hat man eins nachgebaut und war über 30.000km am Pazifik unterwegs nur mit den astronomischen Grundkenntnissen der Maoris.

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    Ganzer Stolz ist natürlich das Siegernboot des America Cups von 1995, als der Cup das erste Mal nach NZL geholt wurde.

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    Was wäre ein Blogeintrag ohne James Tiberius, auch er ist von hier nach Tahiti gesegelt. Hier seine 2 Schiffe, die Endevaour, für die erste Reise und die Resolution, mit der er quasi komplett Neuseeland erkundet hat. Wir erinnern uns: Queen Charlotte Sund, Cook Straße, die Bay of Islands….

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  • In der Früh noch Nebel, aber diesmal,haben die Wettergötter keinen Einwand die Rundfahrt in der Bay of Islands stattfinden zu lassen.

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    Vorbei an den ersten kleinen Insel, James Tiberius hat ja 120 gezählt.

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    So wird man in der Früh auch schnell munter, die Herrschaften probieren, Delfinen hinterher zu schwimmen, die Delfine waren aber eher nicht daran interessiert.

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    Vorbei an kleinen, einsamen Inseln, die vor dem Zugriff div. Immobilienspekulanten gerettet wurden…

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    geht es immer mehr Richtung Pazifik

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    Bei dem Arbeits- und Wohnplatz muß man sich auch genau überlegen, was und wieviel eingekauft wird zum Rauftragen. Obwohl Zeit hat man dafür.

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    Der Arbeitsplatz an sich, liegt eher an exponierter Stelle, aber mit guter Aussicht.

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    Unser Ziel ist der Felsen daneben, dort ist das Loch.

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    Alte Maori Mutprobe: Durchfahren!

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    Natürlich locker bestanden die Prüfung. James Tiberius hat jedenfalls mit der Entstehung des Loches nix zu tun, das war schon da wie er auch vorbeigesegelt ist.

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    Der nächste Kandidat pirscht sich schon an für die Mutprobe.

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    Entlang der vielen Inseln geht es Richtung Mittagspause

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    In einer einsamen, naja die Schiffspassagiere sind dort, Bucht wird geankert.

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    Ebenfalls gestärkt nach dem Mittagessen suchen die Delfine Mitschwimmer, nur jetzt sind sie nicht mehr da.

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    Leider müssen wir die Bay of Islands verlassen, über 200km warten noch.

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    Vorbei an den alten Aussichtshügeln der Maoris, wo sie hinter Pallisaden geschützt, geschaut haben, wer da so des Weges kommt.

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    Die Westküste der Nordinsel, auch Kauricoast genannt.

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    Hier ist auch der Anfang der 90Mile Beach bzw Wüste, wie James Tiberius dies fremdenverkehrsschädlich formulierte.

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    Und Kauricoast deswegen, da früher diese Riesenbäume, die fast die ganze Nordinsel bedeckt hatten. Mittlerweile nur mehr 1%. Und die sind derzeit eher am Aussterben. Hier der Gott des Waldes, über 2.000 Jahre alt und gute 50m hoch.

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    …am Highway durch den Regenwald geht es dann weiter…

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    …und schon grüßt die polynesische Metropole, die letzte Station meiner NZL Rundfahrt…

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